Samstag, 1. Februar 2014

Du sollst nicht töten.

So lautet das 5. Gebot des Christentums. Wir haben eine christliche Kanzlerin aus einem pastoralen Elternhaus und einen Pastor als Bundespräsidenten.

Du sollst nicht töten.

Das fünfte Gebot will uns nicht nur vor der Sünde bewahren, sondern auch dazu auffordern, das Gute zu tun und uns für das Leben einzusetzen. In diesem Zusammenhang sind die sieben leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit besonders wichtig.

Wir sollten einem Herrn Gauck in Erinnerung rufen, was eigentlich sein Gott von ihm verlangt.

Er ist das glatte Gegenteil eines wirklichen Christen, was er mit zum Himmel gerichteten Augen vor der Münchner SiKo predigte.

Dort predigte er vom Krieg. Von der Größe Deutschlands. Von seinem Unverständnis darüber, dass weite Bevölkerungsteile Krieg ablehnen.

Er verwechselte "Frieden schaffen" mit Bomben werfen. Nur Bomben schaffen eben keinen Frieden. Er hat es vor Augen, wenn er denn sehen wollte. 

Sich für das Leben einzusetzen heißt nicht, Soldaten ihr mörderisches Werk leisten zu lassen, überall auf der Welt.  

Der Westen hat große Schuld auf sich geladen im Nahen Osten und er lädt weiter Schuld auf sich - auch in der Ukraine. Kriegshetze, Drohnen, Gewehre und Bomben, Rüstungsexporte für mittelalterliche Regime, die ganz und gar keine Menschenrechte dulden, haben eine ganze Region verheert. Und kein Ende ist in Sicht.

Wir unterstützen Regime im Namen der Menschenrechte, die Frauen als Menschen 2. Klasse deklarieren, die Menschen ins Gefängnis stecken, weil sie Händchenhaltend durch die Straßen gehen, die Köpfe abhacken. Bei diesem Regimen fühlt sich Deutschland wohl. Das dulden wir, weil wir Öl von dort bekommen.

Der Westen ist sich nicht zu schade mit Faschisten und Terroristen sowie mittelalterlichen Clanführern zu paktieren, nur um seine Rohstoffquellen zu sichern. Ich frage mich langsam: Warum musste Köhler eigentlich gehen (rhetorische Frage). Gauck ist die Ausgeburt dessen, was unser Grundgesetzt NICHT will!

Er ist Pastor. Er sollte nach Gotteswort handeln. Er wirft Gottes Wort in den Papierkorb. Er verachtet Pazifisten und diejenigen, die wollen, dass man Frieden ohne Waffen schafft. Das mag zwar komplizierter sein und auch manches Mal fast hoffnungslos, aber nicht auf die Zukunft hin gesehen.

Man sollte doch denken, dass ein Mann, der Gottes Wort studiert hat, die Vergangenheit in einem faschistischen Elternhaus überwunden haben könnte. Hat er aber nicht. Er ist ein Mann des Krieges, wie sein Vater, verkleidet in einer Pastorenrobe, über die er den feinen Zwirn des Imperialisten gezogen hat.

Lidice, Ouradour, Massaker auf Kreta, Kefalonia und Korfu, Guernika schon 1937 und viele andere Orte stehen für die Verbrechen Deutschlands vor und während des 2. Weltkrieges. Majdanek, Sobibor, Auschwitz, Buchenwald und viele andere KZ's legen ebenfalls Zeugnis ab, was Deutsche der Welt angetan haben.

Nach dem 2. Weltkrieg lag Europa im Prinzip in Schutt und Asche. Das war unser glorreicher Krieg.

100 Jahre nach dem 1. Weltkrieg und fast 75 Jahre nach dem 2. Weltkrieg, wollen wir wieder mitmischen, obwohl unser Grundgesetz dies nicht gestattet - wohl aus gutem Grund.

Es wird wieder Kriegshetze betrieben. Deutschland soll sich wieder Weltgeltung verschaffen, so wie es Deutschland gebühren würde. 

Die Frage ist: Verschafft man sich mit Soldaten Weltgeltung? Auch wenn vielleicht die Uniform noch so schneidig wäre?

Ist das nicht eine rückwärtsgewandte Idee. Eine, die immer in die Barbarei führt, wie die Geschichte es uns zeigt, wenn wir denn Geschichte lesen wollen. 

Wäre eine errungene Weltgeltung im Frieden nicht vorzuziehen? Wäre es nicht ein stiller Triumph, wenn man sagen könnte, trotz dass Deutschland zwei Weltkriege mit oder überhaupt vom Zaume gebrochen hat, ist dieses heutige Deutschland ein Garant für den Frieden. Könnten nicht die Völker aufblicken zu einem Land, was dem Krieg abgeschworen hat, weil es aus eigener Erfahrung weiß, dass niemand einen Krieg wirklich gewinnen kann? Dass ein Krieg immer die Saat für einen neuen Krieg legt? Dass der Terrorismus immer besser und besser gedeiht in einem Klima der Gewalt? Könnten wir nicht dadurch eine Vorbildfunktion in der Welt spielen? Bomben und zerstören kann jeder! Das ist die kleinste Übung, die jeder Mensch schon von kleinauf beherrscht. Frieden halten dagegen nicht! Friedenhalten muss geübt werden und ist wahre Zivilisation.

Der Weg des Friedens ist beschwerlicher, aber letztendlich ist es der einzige Weg, der zum Erfolg führt, nicht heute, nicht morgen, aber übermorgen schon. 

Sollte sich ein Pastor Gauck nicht endlich als Christ verhalten und nicht als Kreuzfahrer? Krieg ist die Krone der Unzivilisiertheit, egal, wie man nun einen Krieg benennt. Krieg ist Krieg ist Krieg!

Du sollst nicht töten!

Aber der Gewinn steht im Vordergrund. Und damit andere Profit scheffeln können, machen Gauck und Konsorten alles, um die Kriegsgewinnler und Aktiensüchtige gut zu stimmen. 

Nur, wieso Profit um des Profits willen? Als Mensch sollten wir endlich einmal hinterfragen, ob überhaupt die uns auferlegte Konsumsucht sinnvoll ist. 

Das 5. Gebot spricht in seiner Auslegung auch davon, dass wir die Umwelt nicht töten sollen. 

Wieviel Erde braucht der Mensch? Über diese Frage sollte jeder gründlich nachgedenken. Jeder für sich allein. 

In Beantwortung dieser Frage wird wohl jeden klar werden können, dass wir Kriegstreiber wegen eines neuen Handys wohl nicht benötigen, auch nicht um das nächste Paar Schuhe oder den 10. TShirt zu kaufen. Das ist alles Tand.