Dienstag, 1. April 2014

Das arme CO2

Es ist traurig, was dieser Verbindung so alles angedichtet wird. Dabei könnte jede Verbindung, jedes Element, jedes Oxid oder was auch immer für eine chemische Verbindung recht depressiv werden.

Unter Wissenschaftlern wäre es unstrittig, dass diese bedauernswerte Verbindung CO2 (ich leide unter deren Verleumdung) schuld wäre an der Klimaveränderung. Die Frage sei nur gestattet, was sind Wissenschaftler wert, die ihre Untersuchungen als Dogma ansehen und keine anderen Fragen mehr zulassen. Die Antwort: Nichts! Wissenschaftler sind keine Wissenschaftler, die nicht ihre Theorien immer wieder in Frage stellen, denn bewiesen ist nichts. Unser Klimasystem ist ein chaotisches System, was sich nicht in eine relativ einfache mathematische Formel pressen lässt. Rückwärtsversuche schlugen immer fehl. 

Nein, dieses arme CO2 muss jetzt für Kriege und Hungernöte herhalten. Wenn ich CO2 wäre, würde ich krank vor Kummer über diese demagogischen Sätze werden.

Gut. Sie sind sehr praktisch für die Herrschenden profitgeilen Eliten. IHR Handeln wird NICHT in Frage gestellt. Sie haben ja ihr Alibi: CO2

Ein weiteres Alibi ist der Mensch an sich. Nun gut, der Mensch unter ihnen - wohl besser. Die Zahl der Bevölkerung ist zwar - bezogen auf die Erde - nicht so groß. Viele haben das schon ausgerechnet und kamen auf einen recht geringen Platzbedarf auf den Kontinenten. Einige davon könnten dabei von Menschen komplett geräumt werden. Man reise nur in einem Flugzeug interkontinetal über Landmassen, um zu sehen, dass man in der Nacht nichts sieht, keine Lichtermeere, nichts. Nur an manchen Flecken leuchten Straßen und Häuser bis zum Flugzeug hinauf.

Ohne das Klimadiktat von irgendwelchen Wissenschaftlern, die nur Geld einspielen wollen, gab es andere Theorien. Ich habe noch in der Schule gelernt, dass wir in einer Zwischeneiszeit leben und man überhaupt nicht weiß, ob die Eiszeit wirklich schon vorbei wäre. Ich denke, sehr viel mehr weiß man heute auch nicht, trotz anders lautender Weissagungen.

Hungersnot und Kriege. Dem bemitleidenswerten CO2 - man bedenke, eine Zahl hinter einem 0,0 % im unteren Bereich -  werden nun alle Schlechtigkeiten der Welt angehängt.

Der Westen ist Abnehmer von Holz. Dafür werden Urwälder gerodet, besonders schlimm in Asien. Der Westen ist gierig nach Palmöl. Auch dafür werden Urwälder gerodet, nur damit unser Bedarf gedeckt wird, für allemöglichen Firlefanz.

Wenn wir in der Geschichte rückwärts blicken, sollten wir eigentlich gewarnt sein. Spanien hat für seine Armada alles Holz gerodet. Ergebnis? Erodierende Berge. Wenn wir noch weiter zurückgehen wissen wir, dass vor Christi Menschen entdeckt haben, wie man Eisenerz herstellt und haben dafür ganze Wälder verbrannt. Ergebnis? Wüste Flächen, wo nur noch einige Gräser wachsen und andere anspruchslose Pflanzen, übersäht meist mit Steinen. 

Lernen wir daraus? Nein. Wir lassen hübsch weiter unsere Urwälder abholzen und wundern uns dann, dass es in vielen Gegenden weniger regnet und dass dieses Land unfruchtbar geworden ist. 

Fast alle Deutschen haben ein Smartphone. Schön. Um Handys mit allem App-Müll, die man als Innovation verklickert, herzustellen, benötigen wir Seltene Erden. Sie heißen seltene Erden, weil sie im abbaumäßigen Rahmen eben selten vorkommen. Damit einher geht die Vergiftung des Bodens. Er wird unfruchtbar und kann keine Nahrung mehr produzieren. 

Und mit den seltenen Erden und dem Handy sind wir gleich beim nächsten Problem. Wer Seltene Erden in Afrika z.B. kauft und damit den Grundstein für ein Handy legt, nimmt in Kauf, dass von diesem Geld Waffen für Bürgerkriege gekauft werden. Aus dem Smartphone, lieber Nutzer, tropft Blut. Das müssen wir wissen, auch wenn man nicht auf alles verzichten kann, sollten wir nicht immer den neuesten Modellen nachjagen. Damit heizen wir Bürgerkriege an.

Unsere Regierung hat offen gesagt, dass sie für den Handel und für die Rohstoffe Kriege führen will. Wir im Westen legen die Hand auf die Rohstoffe der Welt. Entweder man gibt sie uns freiwillig oder ...

Wir als Westen initiierten Kriege im Irak, in Aghanistan, in Lybien, in Syrien, in Schwarzafrika ... Wir zerstörten die Länder, halfen Warlords dabei, an die Macht zu kommen. Wir haben unsere Hand auf die Ukraine gelegt und gehen Hand in Hand mit einem Putschregime und Faschisten. Ob sich der Westen nicht doch noch an der Ukraine verschluckt? Mal sehen. Ich würde es ihm wünschen. 

Wir initiierten Kriege - nicht die Erderwärmung und noch weniger das bemitleidenswerte CO2.

Wir - als der Westen - unterjochten Schwarzafrika bin in die Neuzeit hinein, betrieben Neokolonialismus mit unserem Geld, um sehr viel mehr Profite aus diesem Kontinent zu ziehen. 

Wir plündern die Welt aus, so dass immer mehr Menschen kein Auskommen mehr finden.

Das war nicht die Erderwärmung oder das bemitleidenswerte CO2.

Wir legen Blumengewächshäuser großen Ausmaßes in Afrika an, nur damit bei uns am Valentinstag ja jede Frau einen billigen Blumenstrauße geschenkt bekommen kann. Diese Flächen werden der Nahrungsmittelproduktion entzogen. 

Das war nicht die Erderwärmung oder das bemitleidenswerte CO2.

Wir - als der Westen - haben Grenzen ohne Rücksicht auf Stammesgebiete einfach gezogen, wie es uns genehm war. Einige Herren, als Vertreter der westlichen Staaten, saßen an einem Tisch vor einer Landkarte und steckten ihre Einflussphären einfach ab. Nun wundern wir uns, dass es in den Ländern Bürgerkriege entfacht werden.

Wir - als der Westen - liefern unsere Müllprodukte mit Dumpingpreisen nach Afrika und zerstören die einheimische Wirtschaft. Hunger ist die Folge.

Das machen wir auch in der EU, in Griechenland. Frischmilch ist nicht nur 5 Tage Frischmilch sondern auch doppelt so viele Tage. Die einheimische Milchwirtschaft wird mit unserer Dumpingpreismilch über"schüttet" und gerät ins Abseits. Nun kann der letzte einheimische, kleine Milchbetrieb einpacken. Das wird dann Reform genannt.

Das war nicht die Erderwärmung oder gar das bemitleidenswerte CO2.

Wir buddeln nach Diamanten, nach Gold, nach Kupfer und anderen Metallen und hinterlassen eine zerstörte Welt, die niemanden mehr Nahrung spenden kann. Kein Konzern wird dazu verdonnert, seinen Müll an zerstörter Landschaft wieder zu regenerieren. Im Gegenteil. Die Entsorgung der Gifte überträgt man auf die Allgemeinheit und da in vielen Ländern diese Allgemeinheit arm ist, werden die Gifte nicht entsorgt, sondern töten die Einheimischen.

Wir bauen Städte in die Wüste und beleuchten sie verschwenderisch und gehen mitten in der Wüste ebenso verschwenderisch mit Wasser um, damit dort Rasen wachsen kann. Zweck des Ortes: Spielen (Las Vegas).

Nun, dafür brauchen die eine Handvoll von Reichen auch nicht mehr Las Vegas. Sie spekulieren mit Weizen, Reis und anderen Nahrungsmitteln und hängen den Brotkorb damit für viele Menschen ganz hoch, so dass sie ihn nur noch mühevoll oder überhaupt nicht mehr erreichen können.

Das hat nichts mit der Erderwärmung oder gar mit dem bemitleidenswerten CO2 zu tun.

Die Welt teilt sich immer mehr in Reich und Arm, was nur die halbe Wahrheit ist. Arm ist nicht gleich Arm. Die Zahl derjenigen, die hungern nimmt zu. Die Zahl derjenigen, die Bettelarm sind auch. Es wird in der Welt gehungert. Gehungert wegen Bürgerkriegen, gehungert, wegen Landraub von großen Konzernen.

Das hat nichts mit der Erderwärmung oder gar mit dem bemitleidenswerten CO2 zu tun.

Die meisten Überschwemmungen in Deutschland sind so schadensreich, weil Menschen dort bauen, wo sich der Fluss ausbreitet, wenn sein Flussbett für das viele Wasser zu klein ist. Hauptsache man kann seine kleine Klitsche bauen, egal wo und dann hinterher jammern, dass Wasser im Keller oder noch höher steht.

Daran ist weder eine Erderwärmung schuld noch das bemitleidenswerte CO2.

Lassen wir nicht das CO2 für alles büßen, was hier und heute falsch gemacht wird. Lassen wir nicht das CO2 dafür büßen, dass es furchtbar reiche Menschen gibt, die alle anderen ausbeuten und am liebsten deren Essen fast ganz streichen wollen. Es gibt in unserer Zeit wiederum genug Sklaven. Es gibt in unserer Zeit genug Kriege, die nur wegen Profitgeilheit ausgelöst worden sind.

Es ist leicht unter unter den Rock sogenannter Klimaforschern zu kriechen und uns allen die Schuld an Hungersnöten und Kriegen aufzudrücken. 

Die wirklich Schuldigen können sich ganz leicht hinter diesen sogenannten Wissenschaftlern verstecken und schreien: Wir - wir sind doch nicht schuld daran. Wir doch nicht.

* Falls sich die Erde erwärmt.Andere Wissenschaftler sollen errechnet haben, dass wir vor einer wohl viel verheerender wirkenden Eiszeit stehen. Übrigens hat man 2013 davon gehört, dass der Seefahrtsweg in der Arktis so vereist war, dass er sommers nicht schiffbar war? Das passte wohl nicht ins Bild.

 

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PS: Ich tue mich zunehmend schwer damit, überhaupt noch Nachrichten zu hören. Der schlechte Teil der DDR ist mit ihnen auferstanden.