Mittwoch, 6. August 2014

Braun-weiß - blau-gezeichnet

Von Hitler lernen, heißt verlieren lernen:

Israels stellvertretender Parlamentssprecher Moshe Feiglin von der regierenden Likud-Partei hatte schon vor Tagen gefordert, daß der Gazastreifen »Teil des souveränen Israels« und »mit Juden besiedelt« werden solle. Das könne »die Wohnungskrise in Israel mindern«, so Feiglin. Für die Palästinenser, die sich Israel nicht unterordnen wollten, solle die Armee Lager einrichten, aus denen sie in alle Welt vertrieben werden sollten.    JW heute

Die Worte erinnern mich an in der Schule Gelerntes, an gesehene Filme und Dokus, die die Verbrechen des sogenannte 3. Reich zum Inhalt hatten.

Die Worte erinnern mich an die Todeslager wie z.B. Maidanek, was ich selbst gesehen habe und wo ich mich schämte Deutsche zu sein, weil das jeder durch meinen Nationaltrainingsanzug mit DDR drauf sehen konnte. 

Das faschistische Reich ist seit 1945 vorerst Geschichte. Ich schreibe bewusst "vorerst". Gestern vor unserem Einkaufscenter stand die NPD und machte per Mikrofon lautstark Wahlkampf. Und es gibt genügend Menschen, die ihnen folgen möchten, es sich aber noch nicht recht getrauen.  Falls die NPD oder eben eine andere tiefrechte Kraft sich intellektueller dazustellen vermag, werden diese Menschen genau bei denen ihr Kreuzchen machen.

Die israelische Regierung hat mit dem Faschismus dagegen keine Probleme. Und wenn jemand das kritisiert, wird ihm die Monstranz "Shoa" vor die Augen gehalten, damit Kritiker handzahm werden. Unter dem Deckmantel "Selbstverteidigung" betreibt Israel Kriegsverbrechen. Israel spielt mit seiner staatlichen Existenz, zumindest langfristig gedacht. Man bestiehlt kein anderes Volk jahrzehntelang ohne Folgen für einen selbst.

Gerade wir Deutschen sollten das wissen. Gerade eine Frau Merkel sollte das ganz genau wissen, da sie in der DDR in die Schule gegangen ist.