Montag, 31. August 2015

Gesindelpolitiker

Ich bin aus Sachsen und heutzutage ist es nicht mehr ratsam, das mit stolzer Stimme zu sagen. Heidenau ist nicht ganz Sachsen! Oder, ist es stellvertretende doch ganz Sachsen? Ich wage diese Frage weder mit nein noch mit ja zu beantworten. 

Da werden Flüchtlinge bedroht. Die Flüchtlinge können zwar nichts dafür, dass sie Flüchtlinge sind. Der Westen als Ganzes hat diese Situtation geschaffen, dass Menschen anderer Länder in ihren Ländern nicht mehr überleben können. Wir haben Kriege in Ex-Jugoslawien geführt - einfach so. Wir haben in vielen Ländern - vor allem in Nahost - gebombt, geschossen ... sogenannte Farbrevolutionen, die keine waren, haben wir ausgelöst ... wiederum wurden Menschen ins Abseits getrieben ... wir sind Schuld daran, dass es eine IS gibt ... an den dazugehörigen Flüchtlingsströmen. Was waren Gadaffi, Sadam Hussein oder Assad gegenüber den fundamentalistischen Kopfabschneidern der IS? Fast ein Friedensengel würde ich meinen. Damals waren die Staaten noch nicht zerstört. Heute werden sie sich wohl nie wieder erholen können.

Da bedroht man Flüchtlinge vor allem in Sachsen. Brüllt irgendwelche rassistische Parolen. Wirft Steine auf Polizisten ... 33 von ihnen sollen verletzt worden sein. Bei jedem lumpigen Fußballspiel gibt es einen Polizeiauflauf ohne gleichen. Bei jeder demokratischen Demonstration fahren Wasserwerfer auf und die Bundespolizei ist mit Gummigeschossen zu gern bereit in die Menge zu schießen und man kesselt Demokraten ein. 

Rassisten, Menschenhasser - zumindest, wenn es keine deutschen Menschen sind - dürfen randalieren, dürfen Polizisten verletzen. Kaum Polizei und die lässt es sich gefallen, beworfen zu werden. Keine Verhaftungen, obwohl die Gesetze dafür da sind. Keine Bundespolizei, keine Wasserwerfer ... es sind ja nur Flüchtlinge in Gefahr, die wir sowieso nicht haben wollen. 

Stopp! Es wird verhaftet. 1 Journalist! Und nochmals Stopp! Es werden Wasserwerfer aufgefahren: für linke Gegendemonstranten.

Was sagt das über Sachsen aus? Über Deutschland?

Wollen wir wirklich ein 4. Reich?

PS: Sicherlich gibt es Probleme mit den Anzahl der Flüchtlinge. Sicherlich wird es keinen bezahlbaren Wohnraum für die Menschen geben. Wir mussten den sozialen Wohnungsbau ja privatisieren zu Lasten armer Menschen. Sicherlich wird es keine Arbeit für die Mehrzahl der Flüchtlinge geben, so wie sie es sich erhofft hatten. Sicherlich sind die vielen Menschen auf die Deutschland-Propaganda reingefallen, dass es uns so gut gehe. Und ich wette, dass die meisten nicht gebildet sind, entgegen dem, was man uns weiß machen will. Sicherlich treten diese armen Menschen gegen relativ Arme von hier an. Sicherlich können wir nicht das Leid der Welt auf die Schultern der arbeitenden Bevölkerung laden.  Diese Schultern werden über kurz oder lang zusammenbrechen. Wer das aus Mitleid mit den armen Menschen, denen die Heimat genommen wurde nicht sehen will, wird von einer sich jetzt schon zeigenden Entwicklung überannt werden. Sicherlich sind nicht alle Sachsen Rassisten, aber sie haben Sorgen, die nicht thematisiert werden, außer von Rechts. Man teilt nur, wenn man selbst genügend hat und das kann man von Millionen Menschen in Deutschland nicht behaupten.

Dieses Leid haben die Konzerne und die NATO verursacht. Und nur in diesen Ländern selbst kann es beendet werden. Nur, man muss es wollen, aber man will nicht. Geld horten ist viel sexier. Die Folgen tragen Lieschen Müller und Hans Jedermann.


Sonntag, 23. August 2015

Nur mal kurz gefragt.

Gibt es noch eine Bundeskanzlerin?

Man sieht nichts, man hört nichts - höchtens mal ein dummes Bild aus dem Bundestag, wo sie debil vor sich hinstarrt.
 
Warum? Sie sollte doch wenigstens einmal so tun, als ob sie unser Grundgesetz ernst nähme und die Menschenrechte in Deutschland schützte. Sie sollte wenigstens ein einziges Mal gegen den rechten Mob, der sich gegen Flüchtlinge austobt, nicht nur irgend etwas Konziliantes sagen - falls sie überhaupt den Mund aufmacht -, sondern mal mit der Faust auf den Tisch hauen. Hat sie nicht geschworen, dass Grundgesetz zu schützen? Gehören nicht alle Menschen zum Wirkungsbereich des Grundsetztes und nicht nur eine Liz Mohn oder Friede Springer?

Gibt es noch eine Bundeskanzlerin? 

Oder geht der alles am Arsch vorbei?


Montag, 17. August 2015

Der Rassismus grüßt

Da habe ich mal auf einen Link geklickt, einfach mal so, mal sehen, welche Infos sich dahinter verbergen: Stichwort Flüchtlingskrise.

Als ich den Link aufmachte brüllte mir der bayerische Innenminister der C(!)SU seine Stammtischparole ins Auge.

Ich dachte, das ich mich schon in der Überschrift verlesen hätte. Das könnte ja sein, da die deutschen sogenannten Qualitätsmedien nur selten Überschriften bilden, die wirklich etwas mit dem Inhalt ihrer Artikel zu tun haben. Aber nein ... ich las richtig.

Ich las noch einmal ... und noch einmal ... ich dachte, dass ich im falschen Film wäre ... aber das IST der richtige ...

Der bayerische CSU-Innenminister Herrmann beschwert sich über Rom und Athen, dass sie die Flüchtlinge einfach so weiterleiten und nicht mal alle richtig registrierten und die Folgekosten dem deutschen Steuerzahler aufbürden würden. 

Häääh?

Dass nenne ich mal europäische Solidarität. Die wahrlich nicht reichen Länder Europas werden im Regen stehen gelassen. Diese beiden Länder sind dummerweise der erste Anlaufpunkt von Flüchtlingen, da sie am Mittelmeer liegen. 

Die beiden Länder, die - Griechenland vorne dran - selbst riesige soziale Probleme im eigenen Land haben, müssen mit Tausenden von Flüchtlingen fertig werden, die die NATO UND die neoliberale Wirtschaftsweise produziert haben. Allein.

Und Deutschland sonnt sich darin, in der Mitte von Europa zu liegen und nichts - oder fast nichts - damit zu tun zu haben. Die größte Sorge deutscher Politiker ist, dass Menschen fein säuberlich registriert werden. Wir haben ja im Laufe unserer jüngeren Geschichte damit die größten Erfahrungen gesammelt, wie wichtig Listen sind. 

Statt den armen Ländern Südeuropas zu helfen, den Flüchtlingsstrom zu bewältigen, hetzt Deutschland, zumindest dieser Innenminister Bayerns. Er versteckt sich hinter den deutschen Steuerzahlern. 

Hätte er doch damals - als die NATO ihre Kriege im Nahen Osten und im Balkan begannen - die Interessen der deutschen Steuerzahler vertreten. Es wurden und werden tagtäglich für die Kriege in dieser Welt von den deutschen Steuerzahler Unsummen abgepresst, die hier im Lande fehlen. Habe ich schon von Frau Rittmeisterin Leyen, die neuerdings sich im Stil ostelbischer Junker präsentiert, schon einmal gehört, dass man aufhören müsse, deutsche Steuergelder in diversen Kriegen zu verballern?

Rom und Athen werden also von der CSU gerügt - von einem deutschen Politiker. Wundern wir uns dann, wenn Flüchtlingsheime hier brennen? Wundern wir uns dann über die braune Hetze in den sozialen Medien? Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken und schlichte Gemüter fassen das so auf, dass sie zum Handeln animiert werden sollen.

Und uns Mutti? Schweigen IST NICHT Gold.

Ganz nebenbei. Auch die deutschen Kommunen werden überfordert, wenn man ihnen überfallartig ganze Flüchtlingskolonnen vor die Nase setzt. Auch das scheint mir Kalkül der Herrschenden zu sein, um die Menschen in den Orten gegen die Flüchtlinge aufzuhetzen. Teile und Herrsche! Wenn sich die Menschen mit den Flüchtlingen auseinandersetzen und gegen sie marschieren und deren Unterkünfte anzünden, werden sie nicht über die URSACHEN nachdenken. 

Die wahren Flüchtlingsproduzierer sind die 10 %, denen alles gehört, die entscheiden, wer bluten muss und wer essen darf. Die setzen zur Wahrung ihrer Interessen auch die NATO ein. Um Menschenrechte und den ganzen Plunder geht es denen absolut nicht. Die wollen nur mehr Pinkepinke auf ihrem Konto haben.  

Wir müssen deren Politik ausbaden. Die Flüchtlinge haben daran keine Schuld. 

Und Brandstifter sind solche Konsorten, wie der bayerische CSU-Innenminister, der auch noch vorgibt, Christ zu sein.  Wenn er wirklich Christ wäre, müsste er vor dem Weltengericht von Gott am Ende seiner Tage zittern ... wenn seine Taten auf Erden auf die Waage gelegt werden.



Montag, 10. August 2015

Die Atombomben waren da und musste fallen ...

... sonst wäre ja die ganze schöne Investition im A... gewesen. Sie würden in einem Lager herumgammeln, obwohl man sie doch einfach auf Städte fallen lassen könnte. Danach hätte man Daten ... Daten ... Daten ... die die Daten stützen könnten (und erweitern natürlich), die man in kleinen Versuchen in USA schon ermittelt hatte. Die Manhattan-Projekter wussten durch Feldversuche, was es heißt, Atombomben auf Menschen zu werfen. Das große Erstaunen, war für die Welt gedacht.

70 Jahre ist es her, als die Welt die ersten Atombombenabwürfe über 2 japanische Städte erleben musste. Aus Sicht der Amerikaner waren es ja nur Japse, die krepieren mussten, kleine gelbe Affen, absolut keine wirklichen Menschen. 

Wie man heute weiß, waren die beiden Bomben nicht kriegsentscheidend. Sie haben auch den Krieg nicht beendet. Man zögerte das Kriegsende mit Japan nur heraus, damit beide Bomben einsatzfähig gemacht werden konnten. Eigentlich sollte noch eine 3. aus einem anderen radioaktiven Material gebaut werden (der Name ist mir entfallen). Zum Glück für die japanischen Menschen scheiterte das am fehlenden Material. Sonst hätten wir 3 Atombombenabwürfe gehabt. 3 große Versuchsfelder. 

Die Ökonomie hatte mit den zwei Atombomben gesiegt. Warum sollte man so viele Brandbomben werfen, die z.B. Tokyo und Osaka zerstörten, wenn man dasselbe Ergebnis auch mit einer (!) erreichen konnte.



Ich war in Hiroshima. Ich war im Museum dort. Ich habe die Nachbildung des Atomsprengkopfes gesehen. Er war winzig klein, wenn man dagegen das Maß an Zerstörung sieht, was dieses kleine Ding angerichtet hatte. Ich habe die Uhr gesehen, die 8:16 stehen blieb. Ich habe die Schatten gesehen, die sagten, dass dort einmal Menschen gestanden, gesessen oder gelaufen waren. Ich habe die Massengräberhügel gesehen. Ich habe die Kranichketten gesehen, die Schüler noch heute zur Mahnung und zur Ehrung der Toten mitbringen. Ich habe das Stille Gedenken gesehen, was junge Menschen den Toten entgegen brachten. Ich habe die ewige Flamme gesehen, die nicht ewig sein müsste, da sie nur solange brennen soll, solange es Atombomben auf der Welt gibt. Sie könnte gelöscht werden, wenn es denn von dem Atombombenstaaten gewollt wäre. 

Es ist etwas völlig anderes, wenn man im Fernsehen Dokus zu diesem Thema sieht, als wenn man davor steht, im Museum sieht, was es bedeutet hat, Opfer zu sein. Es ist etwas völlig anderes, wenn man im Fernsehen Reportagen über die Opfer hört, als wenn ein Opfer vor einem steht, seinen Strahlenpass zeigt und erzählt, was ihm als kleinen Jungen passierte. Man kann dieses Grauen kaum emotional fassen.

Ich habe von einem Japaner einen richtigen Satz gehört: Wir waren die Opfer zweier Kriegsverbrecher.

Es wäre schön, wenn ich diesen Satz auch so von den Dresdnern hörte, die sich nur als Opfer des Feuersturms gerieren. Sie waren Opfer, aber eben nicht nur der anglo-amerikanischen Bomber, sondern auch von Hitler. Und diesen zweiten Teil vermisse ich in deren Aussagen schmerzlich. 




  

Dienstag, 4. August 2015

Der Löwe ist tot und hängt an der Wand oder steht im Wartezimmer

Der Verband der Kinder- und Jugendärzte schlägt Alarm: Rund 500.000 Kinder leiden immer wieder Hunger - und das in Deutschland.

500.000 Kinder in Deutschland müssen Hunger leiden | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/nachrichten/500-000-kinder-in-deutschland-muessen-hunger-leiden-id5160158.html#plx1533264268 
Weltweite Empörung. Da hat sich doch ein reicher Mann erlaubt, einen Löwen aus dem Nationalpark zu locken - miez ... miez ... miez .... - um ihn zu erschießen.

Armer Löwe. Wir trauen um dieses Tier. Menschen gehen auf die Straße, um gegen das Abschießen von Tieren zu protestieren. Tränen kullern ... Schließlich hat ein Löwe auch seine Rechte.

Löwen ja. Sicherlich. Umgehend hat Simbabwe beschlossen, dass Trophäen nicht mehr gejagt werden dürfen, einfach so, um an der Wand von reichen Weißen zu enden.

Reiche Welt. Wir haben wirklich große Sorgen. Sorgen um das menschenwürdige Leben eines alten Löwen.

Ein hungerndes Kind geht uns am A... vorbei.

Ich habe einmal nachgeschlagen im World-Food-Programm:

95 Millionen Menschen auf der Welt haben nicht genug zu essen.

Einer von neun Menschen weltweit muss jeden Abend hungrig schlafen gehen.

Hunger ist das größte Gesundheitsrisiko weltweit. Mehr Menschen sterben jährlich an Hunger, als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen.

Die große Mehrheit der Hungernden (98 Prozent) lebt in Entwicklungsländern.

Unterernährung trägt jährlich zum Tod von 2,9 Millionen Kindern unter fünf Jahren bei mehr als 45 Prozent aller Sterbefälle von Kindern weltweit.

162 Millionen Kleinkinder in Entwicklungsländern sind chronisch unterernährt. Jedes siebte Kind unter fünf Jahren ist weltweit untergewichtig.

Jedes vierte Kind weltweit ist chronisch unterernährt und von “Verkümmerung” beeinträchtigt, einer zu geringen Körpergröße und restlichen Entwicklung im Vergleich zu gesunden Gleichaltrigen. Die Folgen dauern ein Leben lang an.

In Entwicklungsländern gehen 66 Millionen Vorschulkinder hungrig in die Schule, allein in Afrika sind es 23 Millionen.

Wir brauchen aber nicht nur nach Afrika zu schauen. Europa begibt sich auf genau die gleiche abschüssige Straße in den Hunger.

Linguee sagt Folgendes: Es ist beängstigend, festzustellen, dass es insgesamt über 1 Milliarde hungernde Menschen gibt und in der Europäischen Union über 40 Millionen in Armut lebende Menschen an Hunger leiden.

Unter großem Beifall der Massen in Deutschland hat der verbiesterte Rollstuhlfahrer durchgedrückt, dass Griechenland in ein Drittweltstatus zurückfällt. Schüler fallen um, weil sie zu wenig gegessen haben, Babys sind unterernährt, um die 250.000 Menschen müssen sich an Suppenküchen im ganzen Land anstellen (aus verschiedenen Zeitungsberichten).

Wir müssen aber gar nicht so weit schauen. Lt. einer schon etwas älteren Nachricht der WAZ bekommen auch Hundertausende Kinder in diesem Land nicht genug zu essen.

Laut World-Food-Programm soll zwar die Anzahl der hungernden Menschen weltweit zurückgegangen sein, allein mir fehlt der Glauben daran. Der Nahe Osten versinkt im Krieg. Wo vorher nicht gehungert wurde, ist der Hunger wieder zurückgekommen.

Wir haben es wahrlich weitgebracht mit diesem anscheinend so alternativlosen System, am Ende der Geschichte, wie sich fantasielose Menschen einbilden (nicht wahr Frau Merkel?).

Aber empört sich eine breite Masse hier und anderswo in den westlichen Industriestaaten darüber, dass überall auf der Welt Menschen an Hunger sterben?
Nein!

Uns interessiert brennend ein abgeschossener alter Löwe. Da wallt unser Herz auf, da bringen wir unser Mitgefühl ans Tageslicht.

Wenn bettelarme Menschen an unserer Haustüre stehen, verhärtet sich das Herz. Deren von den Kriegen gezeichneten Kinder sind ja nur Kinder - keine Hunde, keine Katzen, keine alten Löwen. Also müssen wir nicht mitfühlen. 

Menschen demonstrieren gegen diese Menschen - Menschen gegen Menschen ... Und andere fühlen sich bemüßigt Unterkünfte für die bei uns Frieden suchenden Menschen, die mit unseren Steuern saniert worden sind, anzuzünden. 

Tja, sie haben halt Pech, dass sie keine Löwen in Simbabwe sind. Unsere Mitgefühl gilt vor allem Tieren. 

Menschen in Not, ob sie nun Asylsuchende oder Arbeitslose oder Obdachlose sind, spielen keine Rolle in dem Denken sehr vieler Menschen. Da wird hirnlos auf dem Smartphone herumgeklimpert und mit Emoticons sich ausgedrückt, aber selbst ... selbst haben wir keine Empathie mehr. Nunja für Löwen schon.

Was ist das für eine Welt? In einer Welt, wo der Mensch sich gegen seinesgleichen richtet, wird es keinen Platz für wirkliche Empathie für Tiere geben.

Der Chef rotzt auf seinen Angestellten, der rotzt auf seinen Auszubildendenden, der rotzt auf den Arbeitslosen und der rotzt auf den Asylbewerber und alle zusammen rotzen wir noch einmal auf den Asylbewerber.

Wir? Nein nicht alle. Es gibt noch Menschen, die sich auch für Menschen einsetzen. Wenige, aber es gibt sie. Es gibt auch noch Menschen, die die Schuldigen für diese Zustände in der Welt benennen, die nicht im völkischen Gelabere versinken. Sie werden leider nur selten gehört.

Da demonstriert doch lieber eine breite Masse in der Welt für ein Verbot von Trophäenjagd. Das ist das wichtigste in der Welt. Andere Sorgen? Geh mir damit weg. Liebe zum Tier ist am einfachsten.

Liebe zum Menschen? Das benötigt leider zu viel Nachdenken, zu viel Einfühlungsvermögen und vielleicht ein Herunterkommen von Vorurteilen. Nur - auf Vorurteilen sitzt es sich so schön weit oben.

Da sind uns die Löwen dann doch wohl wichtiger. Zumal dieser bestimmte Löwe, dieser Cecil, sich lt. BLÖD aus dem Jenseits gemeldet hat (dem USamerikanischen Jenseits), um mit den Menschen ein letztes (?) Mal zu sprechen. Ach ist das nicht herzig?


PS: Nach Stanislaw Lem haben einmal ein paar Aliens, die es an den Rand der Welt in eine unbedeutende Ecke dieser verschlagen hatte, in die Ursuppe gespuckt. Wir sind daraus entstanden. Konnte halt nichts Besseres daraus werden.

Andererseits könnte man auch denken, dass der liebe Gott bei der Erschaffung der Welt dermaßen schon an Burn-out litt, als erAdam und Eva erschuf, dass er nur noch Pfusch ablieferte. Nun haben wir den Salat.

Nochmals PS: Menschenverachtende Kommentare werden gelöscht!