Samstag, 12. September 2015

Ein paar kurze Wort zu Gabriel

Es ist schlimm, wenn jemand Politik macht und keine Ahnung davon hat, was er macht. So zieht Gabriel gegen andere europäische Länder vom Leder, dass die keine europäischen Gesetze einhielten.

Das ist doch immer so typisch deutsche Regierung. Immerzu selbst Gesetze verletzen, egal zu welchem Anlass und immer nur andere dafür verantwortlich machen.

Wer hat denn Tausende von Flüchtlingen einfach so ohne Prüfung und Erstaufnahme nach einreisen lassen? Deutschland. 

Das war und ist ungesetzlich!

Danke Mama Merkel

Nun ist sie nicht nur die Bundesmutti, sondern die Weltmama. 

Wie fühlt sich so eine Frau? Was denkt sie, wenn sie überhaupt denkt über solche Aussprüche? Fühlt sie sich etwa gebauchpinselt? Die Landpommeranze aus Meck-Pom, die schon in der DDR ohne eigene Meinung als Agit-Prop-Sekretärin der FDJ herumw(m)erkelte, fühlt sie sich jetzt wieder in ihrem Element, irgendetwas von sich geben ohne Sinn und Verstand.

Danke Mama Merkel, hauchte glücklich ein Flüchtling in das Mikrofon eines Fernsehsenders. 

Thyssen/Krupp schafft Arbeitsplätze für Flüchtlinge im Lauftext unter den Nachrichten. Hier in Deutschland gibt es ja keine Arbeitslosen mehr. Oder doch? Und warum werden für die keine Arbeitsplätze geschaffen? Warum werden statt dessen die älteren, erfahrenen Arbeitskräfte rausgeschmissen oder raus geekelt und in H4 abgeschoben und dann in die Zwangsrente? Jubelt nicht Thyssen/Krupp, weil es jetzt Arbeitssklaven zu Hauf erhält. Schließlich haben sie gerade mit Arbeitssklaven tief schürfende positive Erfahrungen gemacht, damals, als es KZ's in Deutschland gab. Ihr Reichtum fußt darauf. 

Wieso schafft Thyssen/Krupp gerade Arbeitsplätze für Flüchtlinge? Von welchem Geld? Wer bezahlt die Arbeitsplätze, den Lohn, der dann dort beschäftigten Menschen? Von ihrem sagenhaften Gewinn macht das der Konzern sicherlich nicht. Wurde gerade das Gesetz abgeschafft, was regelt, wann ein Flüchtling arbeiten darf?

Aber was gelten hier und heute noch Gesetze?

Unser Land außer Rand und Band. Wer etwas dagegen sagt, ist rechte Dumpfbacke und rafft gar nichts. 

Kommentare beschimpfen auch Kritiker der jetzigen Flüchtlingspolitik, dass sie Angst hätten ihren Wohlstand zu verlieren, obwohl man ja auch mal ein paar kritische Fragen stellen muss. Der Flüchtlingsstrom endet nicht bei der Erstaufnahme. Was geschieht nach der Erstaufnahme?

Millionen haben keinen Wohlstand in Deutschland. Millionen kommen gerade so oder kaum über den Monat. Bei uns im Haus z.B. drehen Menschen im Winter die Heizung nicht auf und lassen ihre Wohnungen von den Steigleitungen "erwärmen", weil sie kein Geld haben, über den H4-Satz liegende Kosten zu tragen. Licht wird so gut wie nicht angeschaltet, da der Strom auch zu teuer ist.

Das Studentenwerk warnt vor Wohnungsnot. Flüchtlinge werden in Konkurrenz mit den einheimischen ärmeren Schichten der Bevölkerung um bezahlbaren Wohnraum treten. Die Studenten werden sicherlich dabei an die letzte Stelle verfrachtet. Sie fordern mehr Wohnheime. Nur werden diese Wohnheime dann nicht für die Tausenden von männlichen jungen Muslimen benötigt, die einfach so hier einreisten? Hat sich schon mal jemand darüber Gedanken gemacht, wo die wohnen sollen? Wo die arbeiten sollen? Oder noch schlimmer: Was wird aus denen, wenn die Blütenträume nicht von jetzt auf gleich reifen. Und sie werden nicht reifen. Das ist vorhersehbar, wie das Amen in der Kirche. Werden wir einen neuen Kalifen in Deutschland in irgendeiner Region erhalten? Die Salafisten reiben sich schon die Fäuste vor Freude. Sie werden das ernten, was Mama Merkel gesät hat.

Danke Mama Merkel.

Diese Bilder gehen um die Welt. In jordanischen Flüchtlingslagern atmet man auf. Man kennt dort Mama Merkel. Man will in dieses Land, wo Milch und Honig fließen, koste es was es wolle. Schließlich breitet Mama Merkel für alle ihre mütterlichen Arme aus, koste es was es wolle.

Alle? Wieso nimmt sie nicht die Bevölkerung ihres eignen Landes unter ihre mütterlichen Fittiche? Gibt es hier nicht genügend arme Kinder? Gibt es hier nicht genügend Kinder, die auf fast alles verzichten müssen, was Kindheit hier ausmacht? Die Weihnachten kein Weihnachten hätten, wenn es nicht genügend Geschenkespenden gäbe? Wieso machen diese Bilder auf den Smartphones in den jordanischen Flüchtlingslagern nicht die Runde?

Ein Land hält nur eine bestimmte Anzahl von Flüchtlingen aus, sonst gerät es sozial in die Schieflage.

Was lehren uns die Bilder, die wir täglich sehen? Sie sagen uns, dass die reichen Erdölstaaten die 3. Säule des Islam einfach weg rationalisiert haben: Die Unterstützung der Bedürftigen. Sie missachten ihren eigenes Glaubensbekenntnis, weil sie keine Unruhen und keine Flüchtlinge in ihren Ländern haben wollen. Die nicht.

Wir kritisieren z.B. Ungarn*, die sich nicht anders benehmen als Dubai z.B. Nur das Dubai sehr viel reicher ist als Ungarn und es sich leisten kann, für seine islamischen Brüder etwas zu tun. 

Uns ist es dafür egal, wer ins Land kommt. Egal, ob es gebildete Menschen oder ungebildete sind, welche aus der hintersten Wüste oder aus irgendeinem afghanischen Gebirgsdorf, junge Männer, alleinreisende Kinder, die bei uns noch in die Grundschule gehen würden oder vielleicht gewaltbereite junge Männer, die in einem mittelalterlichen Glauben aufgewachsen sind und vieles in unserer Kultur absolut nicht tolerieren, bzw. es verachten. Die wirklich Gebildeten, Englischsprachigen, werden längst in den USA sein. Wir aber, nehmen alle. Und wir fühlen uns dabei so gut, wenn es nach den Medien geht.

Da wird Schweden als Vorbild in der Asylpolitik durch die Medien geschleift. Dabei wird aber "vergessen" zu berichten, dass dort die rechtspopulistische Partei immer mehr Zulauf erhält und inzwischen vielleicht sogar Wahlgewinner wäre, wenn sie dort jetzt wählen würden.

Ja, es ist schlimm, wenn Menschen wegen Krieg und Not aus ihrer Heimat fliehen wollen oder müssen. Wirklich vom Tode bedrohte, wie syrische christliche Familien, sollten aufgenommen werden. Wer aufnimmt bestimmt, wer kommen darf. 

Könnten wir nicht vielleicht die Zustände in z.B. jordanischen Flüchtlingslagern oder wo sie sonst noch sind in Nahost verbessern? Könnten wir nicht dort unsere ganze Kraft dafür einsetzen, dass es dort menschenwürdiger zugeht? 

Wollen wir hier wirklich die Zahl der Arbeitssklaven vergrößern? Wie werden unsere Städte dann aussehen? Werden es gescheiterte Städte mit Bandenkriege sein, ähnlich wie schon viele Städte in den USA?

Thyssen/Krupp dürfen wir nicht danach fragen. Denen sind unsere Städte egal und ihnen dürstet es nur nach subventionieren Arbeitssklaven. Wir müssen uns das selbst fragen. 

Mir fällt zwar auf der Stelle kein Rezept für die Lösung der jetzigen Situation ein. Nur muss man endlich damit anfangen offensiv darüber zu diskutieren. 

Sagte Mama Merkel nicht, dass wir nicht das Leid der gesamten Welt auf unseren Schultern tragen können. Sie sagte das unsensibel in einer Situation, wo man das nicht sagen sollte. Aber heute, wäre es angebracht. Heute als Regierungserklärung. Die Botschaft: Ihr Kinderlein kommet, ist dagegen völlig daben und eine 180-Grad-Wende. Um uns herum schließt man die Grenzen, ändert Gesetze. Wir wollen alle. 

Unsere Gesellschaft wird das nicht mehr lange aushalten. Wenn dieser Satz falsch ist und ich mich irrte, wäre ich froh.


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(*Übrigens finde ich Orban ätzend mit seiner Politik im eigenen Land, aber wo er recht hat, hat er eben recht. Es schmerzt, wenn man jemanden recht geben soll, den man eigentlich verachtet und es macht wütend.)