Samstag, 30. Januar 2016

Krieg ohne Kriegserklärung

Im Schweizer "Journal21" habe ich zur Flüchtlingskrise folgenden Artikel gefunden, den ich sehr bemerkenswert finde und den man von deutschen Journalisten nicht erwarten darf. 

Ich frage mich schon die ganze Zeit, ob es denn das wert wäre, wegen irgendwelchen Flüchtlingen, wo die meisten schon gar keine mehr sind, einen ganzen Staat, einen ganzen Staatenbund zu destabilisieren. 

Welche Kräfte stehen hinter Merkel? Was soll erreicht werden?

Die deutschen Konzerne sind es m.E. erst in zweiter Linie. Die springen nur auf den fahrenden Zug auf. Arbeitskräfte - maßgeschneidert - könnten sie viel einfacher über ein Einwanderungsgesetz erhalten, denn was hier und heute nach Deutschland strömt, ist für die Konzerne kaum einsetzbar. So ein Einwanderungsgesetz durchzusetzen, dürften deren Lobbyisten nicht allzu schwer fallen, wenn man denn wirklich viele neue Arbeitskräfte/Fachleute bräuchte.

Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum Deutschland (auch Europa) nicht das UN-Flüchtlingshilfswerk massiv unterstützt, um die Lage der Bürgerkriegsflüchtlinge in den Lagern in Nahost zu verbessern. Das wäre soviel einfacher, als alle Welt hier verköstigen zu wollen. Schließlich werden wir das alles mit einem noch weiter abgeschrumpften Sozialsystem bezahlen müssen. Das ist nur noch eine Frage der Zeit. 

Sicherlich wäre das auch ein anstrebenswertes Ziel der Herrschenden, das Sozialsystem abzuschaffen, um es dann in ein Almosensystem (was heute schon sichtbar ist) umzuwandeln. Das wäre z.B. ein Grund, massenhaft Leute in ein Land zu lassen, das keinerlei Infrastruktur für die Bewältigung dieser Aufgabe besitzt.

Warum werfen wir lieber das Geld Erdogan in den Rachen, der sein Osmanisches Reich in irgendeiner Form wiederbeleben will? Das Geld für ihn kommt keinem Flüchtling zu Gute. Soll es ja auch irgendwie nicht.

Warum will Merkel Deutschland destabilisieren? Doof ist sie sicherlich nicht. Was hat man ihr versprochen, was ist so verlockend für sie, dass sie ihren Amtseid in die Ablage "P" geworfen hat? Was denkt sie, was sie so Tolles für sich erwarten kann, wenn sie Deutschland (damit auch Europa) an die Wand fährt? Was versprechen sich ihre Lakeien in ihrer Partei und anderen Parteien davon. Für mich, wenn ich Kanzlerin wäre, wäre es ein Alarmsignal, dass ich bei den Grünen so toll ankomme.

Welcher "Teufel" reitet einen Justizminister, einen Herrn Maas, angesehene Juristen, die eine Rückkehr zu Recht und Gesetz fordern, als geistige Brandstifter zu beschimpfen? Die Begründung ist haarsträubend. Nur weil irgendein willfähriges Parlament alles abnickt, was von Merkel und Co. kommt, ist es noch lange nicht Recht und Gesetz. Parlamentsbeschlüsse stehen nicht über dem Gesetz. Als Justizminister müsste er das wissen, wird es auch wissen. Was bekommt er für solche rechtlich haltlosen Ergüsse?

Schauen wir uns Gabriel an. Wieso kommt der Mann dazu zu sagen, dass er unsere Grenzen nicht schützen will, weil das zu teuer wäre? Zu teuer? Da fällt einen doch wohl nichts mehr ein. Ein Staat im Auflösungszustand - ohne Grenzen, als ob wir schon in der einer Förderation der Vereinigten Planeten leben würden. Aber halt, die wurde durch die Sternenflotte geschützt!

Mit einem Augenzwinkern: Ist Merkel vielleicht wirklich die Rächerin des Untergangs des sozialistischen Lagers?

Der Artikel, dessen Autor nicht allein steht und dessen Rückschlüsse man auch in einigen Blogs lesen kann, ist doch sehr interessant.

Krieg ohne Kriegserklärung


Freitag, 29. Januar 2016

Irgendwie verdreht - Flüchtling - Migrant - Asylberechtigter - oder was

Ich habe heute gehört, dass die syrischen Migranten ein gesichertes Bleiberecht hätten und nun mit Verve integriert werden müssen/sollen. Der Familiennachzug ist ja auch nicht das Problem. Syrer haben Vorrang.

Das ist ja alles gut und schön.

Nun aber quält mich doch eine Frage. Wenn die Syrer alle ein gesichertes Bleiberecht haben und die Familien nachholen können - ob nun in 2 Jahren oder gleich, das ist egal - dann frage ich mich, was wird aus Syrien?

Da die Syrer auch freizügig als Bürgerkriegsflüchtlinge hier einreisen dürfen, können sie das auch weiterhin.

Wenn ich nun die Familien der Bürgerkriegsflüchtlinge hier habe und - bloß mal angenommen, das würde klappen - sie integriert habe, wer baut dann Syrien wieder auf?

Denn wer hier integriert ist, einen Job hat - bloß mal angenommen, dass das klappen würde - der seine Frau(en), Kinder, Oma und Opa und wen auch immer hier in Deutschland dann hätte, warum sollte der wieder weggehen? Er hat ja ein gesichertes Bleiberecht lt. Merkel.

Wollen wir also Syrien entvölkern? 

Okay, der IS wird bleiben und deren Unterstützer auch. Also scheint es doch so, dass wir die IS dort akzeptieren und uns deren Kalifat eigentlich nicht mehr tangiert, es uns irgendwie egal geworden ist. Es wäre ja dann niemand anderes mehr in Syrien, da eine große Anzahl junger Männer, die ihre Heimat verteidigen könnten, sich in Deutschland befänden - mehr oder weniger -, nehmen wir mal an gut integriert und mit ihren Familien in einer schönen Wohnung mit einer Berufsausbildung und einen guten Job. Das lese ich zumindest aus den Zeilen der Regierung heraus und wir ehemaligen DDR-Bürger habe gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen. 

Also den Gotteskrieger gehört dann Syrien und nicht nur das, da ja die Levante sehr viel größer ist und alle anderen Syrer sind dann bei uns. Oder wie? Woanders in Europa werden sie ja nicht aufgenommen.

Eigentlich haben ja Bürgerkriegsflüchtlinge nur ein bedingtes Bleiberecht und kein gesichertes.  Und ein Bürgerkriegsflüchtling zu sein, heißt nicht gleich dass man Asylberechtigter ist. Asyl ist den politisch oder religiös Verfolgten mit Gefahr für Leib und Leben vorbehalten nach Einzelprüfung. 

Oder hat unsere Regierung den Glauben an ein Ende des syrischen Bürgerkrieges, wann auch immer, aufgegeben?

Hat eigentlich schon irgendjemand in der Regierung das, was er sagt, zu Ende gedacht?

 

Donnerstag, 21. Januar 2016

Die Arbeitsverweigerin

Wer im Berufsleben steht, muss einem Arbeitgeber zur Verfügung stehen und arbeiten. Falls er nicht Willens ist, zu arbeiten, wird er entlassen. Arbeitgeber wollen Leistungsträger und keine Faulenzer! Arbeitnehmer werden schließlich auch durch den Arbeitgeber bezahlt. (egal, wie man darüber denkt)

Das gleiche gilt auch für die Bundeskanzlerin von Deutschland. Wir als Bürger sind ihre Arbeitgeber. Ihr Gehalt wird von UNS bezahlt. Sie hat also ihre Arbeitskraft voll und ganz den Bürgern in Deutschland zur Verfügung zu stellen. Leider können wir ihr nicht kündigen, wenn sie sich weigert, ihre Arbeit zu machen.

Diese Arbeitsverweigerung der Kanzlerin zieht sich jetzt schon viele, viele Monate hin. Sie tourt durch Europa und durch die Welt auf unsere Kosten und macht für ihre eigentliche Arbeit - ihren Amtseid zu erfüllen - nichts. Sie schaukelt ... ach wer weiß, was eine Kanzlerin an sich so schaukelt, wenn sie in ihrem Büro sitzt und vor sich hin gähnt.

Wir schaffen das! Das ist der einzige Satz in verschiedenen Versionen, der über ihre Lippen kommt. Das "WIE" und "mit welchem Geld" - Pause. DAS wäre ihr eigentlicher Job, ihre Arbeitsaufgabe! Wie will sie das schaffen, ganz konkret. Wer muss was bezahlen, wie werden sich die Steuern entwickeln, wer soll die ganzen Wohnungen in diesem Jahr bezugsfertig hinstellen, wo sollen dieses Jahr die fehlenden Lehrer herkommen, wer gibt den Leuten in diesem Jahr einen Job, der ihn vom Amt unabhängig macht und ... und .., und ... 

Es ist der Job der Kanzlerin, das "Wir schaffen das" zu untersetzen!

Dies macht sie NICHT. Sie verweigert die Arbeit und läuft nur blubbernd durch die Lande. Was wollte sie z.B. in Bayern? Hätte nicht eine SMS gereicht, um zu sagen, dass sie nichts ändern will? Musste sie noch sinnlos Kosten aufhäufen, in dem sie nach Bayern fährt wegen nichts und wieder nichts? Einfach so, mal Winter in den Alpen zu erleben - oder wie?

Die ersten Windböen kommen schon. Schäuble startete einen Versuchsballon, die Autofahrer wegen der Flüchtlinge abzocken zu wollen. Europaweit wird er das nicht schaffen, weil Europa sich zurücklehnt und die dummen Deutschen hämisch belacht. Aber nach 2017?

Ein Vertreter einer AOK hat klipp und klar gesagt, dass die Beitragserhöhung gebraucht werden würde, wegen der Flüchtlinge. Das sollte niemanden verwundern oder gar dazu hinreißen lassen, dass das nur ein Vorwand wäre, die Beiträge zu erhöhen. Ein Teil wäre vielleicht sowieso gekommen, aber die Erhöhung wird stärker ausfallen als ehemals geplant. Die Migranten wurden alle untersucht, falls man ihrer habhaft wurde. Viele kamen, um sich hier behandeln zu lassen. Ein Vater, aus einem Flüchtlingslager, hat sogar seinen kleinen Sohn geopfert, um sich in Deutschland sein Gebiss sanieren zu lassen. 1 Million Migranten sind 2015 zu uns gekommen. Schon eine Grunduntersuchung ist nicht billig. Und der Strom reißt trotz Winter nicht ab. Das Geld hierfür muss erst einmal erarbeitet werden. Willkommen ist gut, aber ich muss auch die Möglichkeit haben, das Willkommen überhaupt zu stemmen. Irgendwie sind wir alle in die Situation gekommen, die H4-Empfänger täglich kennen. Man streckt das Geld hin und her, trotzdem ist der Monat immer zu lang.

Da läuft doch wieder der Schmäh, diese Mal gegen Österreich.  Obergrenze ginge nicht, was machte man mit den 1. über der Obergrenze. Also blöder kann man wohl nicht mehr diskutieren. Was soll man machen? 

Ganz einfach:

1. Die Obergrenze ist ein Signal, die jeden sagt, dass er nicht einfach hier so angelatscht kommen kann.

2. Die Obergrenze muss in den Flüchtlingslagern (wo die übergroße Menge herkommt) kommuniziert werden und zwar nachdrücklich.

3. In den Flüchtlingslagern muss kommuniziert werden, dass es in Deutschland nur Massenunterkünfte in Turnhallen und ähnlichem gäbe. Das ist vielen nicht klar.

4. In den Flüchtlingslagern muss kommuniziert werden, dass es hier keine Wohnungen gibt, Häuser niemanden geschenkt werden, dass es hier keine Arbeitsplätze gibt und Arbeitserlaubnisse auch nicht so schnell. Es sind schon viele der sogenannten traumatisierten Flüchtlinge wieder zurückgereist - in ein Bürgerkriegsland - weil sie hier keine Wohnung und keine Arbeit, so wie sich das vorstellten, vorgefunden haben. Also so traumatisiert können die nicht gewesen sein, wenn sie wieder zurückreisen.

5. In den Flüchtlingslagern muss ehrlich kommuniziert werden, wie das Leben in DE wirklich aussieht. Man sollte die Menschen mit den Zahlen der relativen Armut hier lebender Menschen konfrontieren, mit den Zahlen der Odachlosen in Deutschland und mit der Kinderarmut und das anschauchlich und leicht verständlich. Man sollte den Menschen eine Kosten-Nutzen-Rechnung klar machen, wie hoch ein H4-Satz ist und dem gegenüber die Lebenshaltungskosten stellen, die wirklichen Lebenshaltungskosten und nicht die kleingerechneten. Und man sollte ihnen klipp und klar sagen, dass dieses H4-Geld nicht so einfach über den Tisch gereicht wird, sondern, dass man dann alles machen muss, was das Amt anordnet, auch wenn eine Frau im Stuhl hinter dem Schreibtisch sitzt. 

6. Man muss den Migranten klar machen, dass ihre Geldbeträge und ihr Vermögen über eine bestimmte Grenze hinaus erst einmal verlebt werden muss, ehe sie auf Unterstützung hoffen dürfen. Arbeitslose und arme Rentner müssen das hier in Deutschland auch. Also Extrabratwürste darf es nicht geben. Und es muss eine einheitliche Grenze festgelegt werden, was man behalten darf, nicht solch unterschiedlichen, wie in Bayern und BaWü. Und das muss überall so gehandhabt werden. Schließlich sind die Einheimischen vor dem Amt auch gläserne Bürger.

7. In den Flüchtlingslagern muss kommuniziert werden, dass sich Deutschland darauf beschränkt, das Leben in diesen Lagern zu verbessern. Dass alle Mittel in diese Lager flössen.

8. In den Flüchtlingslagern sollten die jungen Männer angeregt werden, sich ihre Heimat nicht von der IS wegnehmen zu lassen, man sollte sie dazu anhalten, mit der Waffe in der Hand ihre Dorf, ihre Stadt, ihre Region befreien zu helfen. Europäer haben das in ihrer Geschichte auch mehrmals machen müssen. Nur mit Handys und sozialen Netzwerken wird ihre Heimat nie wieder lebenswert sein. Man muss sich regen. 

Sicherlich werden dann immer noch Menschen sich auf die Flucht begeben. Diese müssen an den Außengrenzen der EU in Flüchtlingslager aufgenommen werden, die von der EU betreut werden. Dort in diesen Lagern wird aussortiert, wer wirklich Flüchtling ist und wer nicht. Dazu gibt es klare Regelungen, die nachlesbar sind. Menschen ohne Papiere werden sofort zurückgeschickt. Ein Land sich einfach auszusuchen, das darf es nicht geben.

Deutschland muss sich weiterhin ein Einwanderungsgesetz geben. Dort wird - wie in vielen anderen Ländern auch - festgelegt, wer hier gebraucht wird, nach einem Punktesystem. Dafür gibt es viele Beispiele, die einfach übernommen werden könnten. Dazu muss man nicht jahrelang fruchtlos babbeln, weil vielleicht der eine Satz nicht so gut ankommt oder es vielleicht die eine oder andere Härte geben könnte. Und Ja, es wird dabei Härten geben. Das ist normal im Leben. Nach den Härten der Einschnitte in Deutschland für Deutsche hat auch niemand gefragt. Die hatten wir alle hinzunehmen. Punkt. Andere können das auch.

An die Bedenkenträger! Man muss machen wollen! Immerzu nur Bedenken anmelden, alles 50.000 Mal hin und her wälzen und deshalb lieber gar nichts zu machen - ist Arbeitsverweigerung!

Nicht Handeln - ist Arbeitsverweigerung!

Vielleicht schleichen sich im Handeln auch Fehler ein. So what! Wer arbeitet, macht auch Fehler. Fehler sind dazu da, gemacht zu werden, daraus zu lernen und es dann besser zu machen. Was soll man aus einer Arbeitsverweigerung lernen können?

Fehler einzugestehen ist menschliche Größe. Fehler vertuschen, sich herauszureden, sie anderen anzuhängen - das zeigt uns einen kleinen (im übertragenem Sinne) Menschen ohne Rückgrat, einen Gollum.

Das alles ist nicht der Weisheit letzter Schluss, aber es wäre ein Anfang und ohne Anfang kann es nicht vorwärts gehen. 




Donnerstag, 14. Januar 2016

Sprechblase Reisewarnung

»Reisenden in Istanbul und anderen Großstädten der Türkei wird dringend geraten, Menschenansammlungen auch auf öffentlichen Plätzen und vor touristischen Attraktionen zu meiden und sich über die aktuellen Reisehinweise und die Medien zur Lageentwicklung informiert zu halten.«
Man erkläre mir bitte, warum ich als Urlauber wohin auch immer reisen sollte, wenn ich die touristischen Sehenswürdigkeiten mir nicht mehr anschauen soll. Jeder weiß, wo er auch immer hinreist, dass an den Sehenswürdigkeiten die Busse mit Menschen ausgekippt werden. Am Ort der Sehenwürdigkeit xyz findet man jeden, aber auch jeden Reisenden wieder, den man irgendwann unterwegs auch schon traf. Und nur dort sind sie zu Scharen anzutreffen. 

Wer wollte nach Istanbul reisen ohne die Blaue Moschee oder die Hagia Sophia zu sehen?

Wer will nach Köln reisen, ohne dem Dom einen Besuch abstatten?

Wer reist nach Ägypten ohne Ägyptisches Museum oder die Pyramiden zu sehen?

Es ist außerdem völlig irrelevant, wielange ich mich an an dieser oder jener Sehenswürdigkeit aufhalte. Wenn ich mich in der Sekunde, wo ein Anschlag stattfindet, gerade dort bin, dann habe ich halt Pecht gehabt. Es trifft mich genauso wie dem, der bereits eine halbe Stunde dort steht und den Ausführungen seines Reiseführers lauscht.

Wie kann man solche Reisewarnungen herausgeben. Letztendlich muss man sagen, reise nicht mehr dorthin oder tue es auf eigene Gefahr. Punkt. Alles andere ist doofes rumgelabere und die Bites nicht wert, die es in der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes verschlingt.

PS: Nach Maizière wurde nicht mit Absicht eine deutsche Reisegruppe in die Luft gesprengt. Nunja, die Terroristen fanden wohl keine andere Gruppe, bei den sehr, sehr vielen Tourigruppen, die sich gerade auf diesem Platz befinden. (Ironie aus)

Mein Herz ist traurig, wenn ich sehe, wie ein Land so destabilisiert wird. Ich kenne Van, ich kenne Urfa, ich stand vor Dyabarkir (hinein durften wir damals nicht). Ohne Sinn und Verstand werden die Kurden, die dort leben angegriffen. Ich habe eine sogenannte Antiterrorgruppe der türkischen Armee gesehen, die gegen die PKK eingesetzt wird und die ihr Mittagessen genau dort einnahm, wo unsere kleine Reisegruppe war. Sie spielten mit ihren Gewehren, ließen sich mit Gewehr im Anschlag fotografieren. Was hat Erdogan aus diesem Land gemacht ... Ich habe die grenzenlose Armut in den Grenzregionen der Türkei zum Iran, den Irak und zu Syrien gesehen. Wir haben uns mit einen kurdischen Lehrer unterhalten, der mit seiner Schulklasse aus der Nähe von Van kam. Seine Kinder waren i.d.R. noch nie in Van direkt, nur eben zu diesem Klassenausflug, weil die Kinder zu arm waren, um in die nächste Stadt fahren zu können. Das ist der Zündstoff, der Terror und Gegenterror hervorbringt. 


Samstag, 9. Januar 2016

Ach ist der sächsische Innenminister süß

Der sächsische Innenminister gibt eine Broschüre in mehreren Sprachen verfasst heraus, in der den Migranten gesagt werden soll, was die Landesverfassung oder das GG hier in Deutschland für Werte vorgibt, die eingehalten werden müssen.

Als ich das hörte, blieb mir der Mund offen stehen und ich bekam für einen Moment keine Luft mehr. Man lasse sich das Wort genüsslich im Mund zergehen: Eine Broschüre ... usw. usf.

Nun, ich will jetzt niemanden zu nahe treten, aber meint der sächsische Innenminister wirklich, dass die Migranten eine Broschüre lesen? Meint er wirklich, dass sie verstehend lesen können oder wollen?

Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Broschüre die Migranten in Köln und anderen deutschen Städten bei der Frauenjagd von dieser abgehalten hätte. Dabei ist es furzegal, ob sie nun erst nach Deutschland kamen oder schon länger hier sind. Wenn sie schon länger hier sind, ist es noch schlimmer, als es sowieso schon ist.

Ich denke, dass der westliche Mensch vieles nicht zu Ende denkt und den Einfluss der Religion nicht bedenkt oder vielfach missachtet. Hierher kommen keine Menschen, die so sind wie Winnetou. 

Hier herrschen vielfach falsche Vorstellungen vom Orient. Da werden Augen verdreht und von irgendwelchen tollen Gerüchen in den Suks geschwafelt, die es nur gibt, wenn man unmittelbar an den Gewürzsäcken steht. Die Wirklichkeit sieht nämlich anders aus: ärmer, dreckiger und vielfach stinkend, gesellschaftliche Verhältnisse, die von Clans, Stämmen, alten Männer, Imamen und Gewalt geprägt sind. Die Frauen stehen dabei auf unterster Stufe.

Im 17. Jahrhundert gab es in Deutschland den verheerenden dreißigjährigen Krieg. Erst der Westfälische Frieden brachte uns die Anerkenntnis, dass die katholische und protestantische Kirche gleichberechtigt nebeneinander bestehen konnten. Europa wäre sonst vielleicht untergegangen. Das ging in der weiteren Geschichte auch nicht immer reibungslos von statten. NUR dort wurde der Grundstein dafür gelegt, dass unterschiedliche Religionsauslegungen gestattet waren. Das fehlt bis jetzt im Islam.

Das 17./18. Jahrhundert brachte Europa auch die Aufklärung, die die Wissenschaft vor den Glauben stellte und Wissenschaft erst möglich machte. Der Islam ist den entgegengesetzen Weg gegangen.

Mit der französischen Revolution bekamen wir in Europa das bürgerliche Gesetzbuch und eine Ahnung von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Die Verwirklichung dieses Satzes wurde blutig erkauft und ist bis heute nicht unbedingt erfüllt. 

Dass Frauen studieren durften und gleichberechtigt wurden, war ein harter Kampf der Frauen (auch Männer) und wurde durch die Industrialisierung Europas vorangetrieben.  Eine relative Gleichberechtigung gab es bisher nur in den islamischen Ländern, die im Zuge des sozialistischen Lagers sich an die sozialistischen Länder angelehnt hatten. Als das sozialistische Lager zerbrach, war es auch dort Schluss mit dem Fortschritt.

Wir Frauen dürfen die Opfer nicht vergessen, die unsere Schwestern und auch Brüder für unsere Gleichberechtigung gebracht haben. 

Alles war Kampf, alles wurde mühsam den immer herrschenden Verhältnissen abgerungen. 

Wir haben uns angewöhnt, die Religion als Privatsache zu sehen, auch wenn das nicht so ganz stimmt. Der Islam hat diesen Weg nicht gewählt.

Nun kommen Menschen zu uns, die diese Entwicklung, die wir durchlaufen haben NICHT durchlaufen haben. Menschen, deren zentraler Punkt die Religion ist. 

Viele von uns vergessen, dass der Islam nicht nur eine Religion an sich ist, sondern auch ein Staatswesen in sich trägt, was die Vorherrschaft des muslimischen Denkens, des muslimischen Glaubens zementiert hat. Es gibt die Staatsreligion und Todesstrafen für diejenigen, die diese Religion verlassen wollen oder eine andere haben. Das Weihnachtsfest 2015 durfte nicht in aller Welt begangen werden. Einzelne islamische Länder haben das Fest verboten. Auch wenn in der Blütezeit des Islam, z.B. in El Andalus, Toleranz im Glauben bestand, täuscht das darüber hinweg, dass die Steuern vor allem die Nichtmuslime aufbringen mussten. Nur dann durften sie unbehelligt in El Andalus leben. Es war im Prinzip eine Schutzgeldzahlung, wie heutzutage die Mafia dafür berüchtigt ist.

Wir dürfen nicht vergessen, dass es für Muslime ein gottgefälliges Werk ist - bis heute - Christen zu belügen. Lüge ist im Islam auch geächtet, aber nicht gegen Ungläubige, die halt nichts wert sind. Natürlich haben auch im Islam Frauen bestimmte Rechte, die aber niedriger angesiedelt sind als Rechte der Männer. Frauen sind objektbestimmt für Männer gedacht. Männer haben über Frauen zu bestimmen. Sie muss sich dem Ehemann beugen und auch den - wenn vorhanden - Brüdern und anderen männlichen Familienmitgliedern. Der Dreh- und Angelpunkt ist die Sharia, das Gott gegebene Gesetz. Bürgerliche Gesetzbücher haben da keine Existenzberechtigung oder sind vielmehr nachrangig. 

Huren sind u.a. Frauen, die nach Ansicht des Islam nicht züchtig herumlaufen, ihre Haare nicht bedeckt halten und ihre Figur mit Kleidung betonen. Huren kann man angrabschen und vergewaltigen. Das verzeiht einen Gott, weil diese Frauen es nicht anders verdienen. 

An dieser Stelle trifft sich das europäische Mittelalter mit dem bis heute nicht reformierten Islam. 

Hier in der westlichen Welt im 21. Jahrhundert ist diese Denkungsart im Prinzip überwunden. Wir Frauen dürfen all das tun - wenn wir wollen - was Männer auch tun. Wir dürfen uns ins Koma saufen, bekiffen, spärlich bekleiden, Karriere machen, einen Beruf lernen, studieren, ob wir nun das alle persönlich toll finden oder auch nicht. Wir können es. Es ist unsere Entscheidung. Das wurde im Laufe der Geschichte von unseren Vorfahren für uns erkämpft.

Nun fallen Menschen, einschließlich einer Frau Merkel, hier ins Erstaunen, was passiert, wenn Männer mit mittelalterlicher Weltanschauung auf das westliche 21. Jahrhundert treffen. Wer ist denn vor allem zu uns "geflüchtet"? Junge Männer! Die sind zu Tausenden zu uns gekommen, einfach so, ohne dass es jemand von entscheidender Stelle in Deutschland interessiert hätte und ohne zu fragen, was aus ihnen werden soll. Zuerst waren es alles Fachkräfte bis sich herausstellte, dass sie es nicht sind, was sich jeder sowieso schon gedacht hat. 

Junge Männer aus dem Mittelalter scheinen in einen Honigtopf gefallen zu sein, wo ihnen auf unseren Straßen aus ihrer Sicht nur Huren entgegenkommen und zwar christliche, da wir in ihren Augen alle Christen sind.

Das ist der Topf, aus dem Köln hervorging. Das ist der Topf, der von Merkel angerichtet und gekocht wurde. Das ist der Topf, der die Verbrecher speiste: Missachtung von Frauen, die außerdem christlich sind - also noch minderwertiger als muslimische -, Missachtung der bürgerlichen Gesetze, die nicht über der Sharia stehen und das Wissen, dass unsere Polizei total überfordert ist, unsere Justiz, falls es wirklich zu Anklagen käme, nicht hart durchgreift und die Gesetze nicht bis zum Anschlag ausreizt werden. Weiterhin ist es die Nichtachtung von Deutschen allgemein, die auch mit Kindern unterwegs waren, wie man in Erlebnisberichten nachlesen kann. Diese jungen Männer haben ihre Grenzen ausgetestet und gewonnen - leider. 

Sicherlich sind nicht alle Migranten kriminell. Nur, frage ich mich, wieso muslimische Migranten es überdurchschnittlich sind (und dazu gibt es Statistiken).

Ich frage mich weiterhin, was wird aus den muslimischen Zweitfrauen, die mit ihrem Mann hier angekommen sind? Hat das schon mal jemand überdacht im Willkommenstaumel? Es sind Männer mit zwei Frauen hier angekommen! Welche Frau wird nun durch unsere Gesetze geschützt oder was wird aus der anderen?

Ich möchte gar nicht nach der fehlenden Infrastruktur fragen, die auch die Silvesterverbrechen mit hervorgebracht haben.

Komme mir niemand wegen fehlender Integration. Integration ist auch eine Bringeschuld der Ankommenden. Die sind die ersten, die dazu bereit sein müssen. Die müssen den Willen aufbringen, Deutsch zu lernen, zu akzeptieren, dass das Bürgerliche Gesetzbuch das oberste Richtinstrument ist und nicht die Sharia. Sie müssen die Bringeschuld auf sich nehmen, die deutschen Gepflogenheit im Alltag zu akzeptieren. Sie müssen willig sein, die Mühen der Schule auf sich zu nehmen und durchzuhalten. Auf sie wird immer zuerst geschaut. Das ist normal. Und sie SIND das Aushängeschild für viele andere die schon hier sind oder noch kommen wollen. 

Es geht in erster Linie nicht um Integration der Menschen, sondern der 1. Schritt ist das Ringen um Akzeptanz. Um akzeptiert zu werden, bedarf es viel guten Willens erst einmal von denjenigen, die hier leben wollen. Achtung erhält man nicht, man muss sich Achtung erwerben. Nichtindigene haben es da sehr viel schwerer. Das ist aber auch normal, weil der Mensch erst mal seinem Stamm den Vorzug gibt. Das war schon immer so in der Geschichte und wir sind eben Wesen mit einer langen Vorgeschichte, eng verknüpft mit Gruppen, Horden, Stämmen, später mit feudalen Herrschern und dann nationalen Staaten.

Diese Bringeschuld sehe ich zur Zeit bei vielen "Flüchtlingen" nicht. Akzeptanz wird nur von deutschen Bürgern verlangt, von den Ankommenden leider nicht. Wir können nicht miteinander leben, wenn der Ankommende nicht die Werte unserer Gesellschaft respektiert oder respektieren will.

Das das möglich ist, zeigen viele Beispiele von Ausländern, die hier schon jahrelang arbeiten, ihre Steuer zahlen und unser Leben bereichern.

Das das nicht unbedingt klappen muss, zeigen die No-Go-Areas in westdeutschen Großstädten. Und es ist immer einfach nur auf den Staat zu schielen, wegen Integrationsleistungen und Forderungen aufzustellen. Andersherum wird ein Schuh daraus. Wenn Menschen in ihrem Wohnviertel nicht mal Ordnung halten können, Gegenstände nicht entsorgt, sondern einfach aus dem Fenster geschmissen werden, kann man integrieren wollen, wie man will - es klappt nicht, es ist nicht gewünscht, man will nicht. Ich sage immer, zuerst muss der Mensch auch wirklich etwas wollen, dann wird etwas drauß und wer will, dem wird meist geholfen.  

Die mehrsprachige Broschüre ist lieb gedacht, geht aber an der Realität vorbei - auch an den hohen Teil der Analphabeten. Die Aneignung muss gewollt sein und setzt wiederum eine Bringeschuld der Angekommenen voraus. 

Da vielen Migranten - von wem auch immer - Wünsche in den Kopf gesetzt worden sind, die unerfüllbar sind und viele Deutsche aus falsch verstandener Toleranz nicht gewillt sind, eine Bringeschuld der Angekommenen zu akzptieren, aus welchen Gründen auch immer, wird es für uns nach den Bundestagswahlen ein schlimmes Erwachen geben. Ich hoffe, ich täusche mich, meine aber, dass ich sicherlich richtig liegen werde. Die Ereignisse in Köln und vielen anderen Groß- und Kleinstädten sind ein Vorgeschmack.