Dienstag, 21. Februar 2017

Deutschland der Komödienstadel

Ich habe hier mal einige irrwitzige Aussprüche gesammelt, die heutzutage in diesen Deutschland Alltag sind. Man surft durch das Internet und muss keine Satireseite mehr besuchen.

Deutschland IST Satire.

Kein Kabarettist, kein Satiriker, niemand könnte sich das genauso ausdenken, was hier jetzt und heute in Deutschland abläuft.

Beginnen wir ganz langsam:
Eine Veganerin fühlt sich durch ein Kinderlied des Glockenspiels des Rathauses von Limburg verärgert. Das kleine unschuldige Kinderliedchen heißt: Fuchs du hast die Gans gestohlen. Sie vergießt bittere Tränen darüber, dass der arme, arme Fuchs nun vom Jäger tot geschossen wird. Naja, das geht eben überhaupt nicht. So ein armes Tier. Schließlich bilden sich Veganer ein, dass sie Tierschützer seien. Letztendlich, wenn sie sich durchsetzen würden, wären sie die Vernichter aller Haustiere schlechthin. Okay, soweit zu denken, ist heutzutage so etwas von unattraktiv und außerdem äußerst anstrengend. Übrigens, der Bürgermeister hat dem Befehl der Veganerin sofort Folge geleistet. Schließlich hat Limburg keine anderen Sorgen, als dass in einem Kinderlied Füchse tot geschossen werden. Armes Deutschland.

Wussten Sie, wer oder was eine Mutter ist? Im gegenderten Deutschland ist das gar nicht so einfach. Schließlich ist es bei 60 Geschlechtern schwierig, sich zu entscheiden, ob man nun Frau, gar Mutter ist oder nicht. Ein Glück, dass wir Barby-Puppe Schwesig haben, die uns erklärt, wer Mutter und Frau ist:

„Eine Frau im Sinne dieses Gesetzes ist jede Person, die schwanger ist oder ein Kind geboren hat oder stillt, unabhängig von dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen Geschlecht.“ Aus dem Entwurf des neuen Mutterschutzgesetzes aus dem Familienministerin von Manuela Schwesig, SPD.

Ach wäre Deutschland arm dran, wenn sie nicht eine SPD-Schwesig hätte. Ich wüsste z.B. auch nicht, dass ich eine Frau bin. Wer weiß das heutzutag schon. Geschlechter sind lt. Gender eben nicht genetisch, sondern gesellschaftlich. Mit Wissenschaft hat das zwar nichts zu tun, aber die Menschen glaubten schließlich in einer fernen Zeit vor uns auch, dass die Erde ein Scheibe sei. Vergeben wir dieser Dame und lachen uns einen Frack.

Schauen wir uns die Dame mal genauer an. Sie absolvierte ein Studium des gehobenen Dienstes in einer Finanzfachhochschule. Ich erinnere mich noch daran, dass man nach der Wende mit den Flyern diverser Finanzschulen totgeschlagen wurde, in dem alle, die in den Staatsdienst wollten und in der ehemaligen DDR lebten, schnellbesohlt zu Finanzfachkräften ausgebildet worden sind. Genau zu dieser Zeit hat sie "studiert". Danach begann ihre rasante Karriere.

Aber diese Dame ist auch sehr humorvoll. Oder wie soll man diesen kindlichen Text sonst wohl werten?

Herzlich willkommen!
Sie sind auf der Internet-Seite
www.demokratie-leben.de.
Die Internet-Seite ist vom Bundes-Ministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Das kurze Wort dafür ist BMFSFJ.
So spricht man das: bee emm eff ess eff jott.

Sie bekommen hier Infos über das Programm
Demokratie leben!Alle Menschen in Deutschland
können mit dem Programm lernen:
Warum Demokratie gut für Deutschland ist.

Anschließend werden wir uns im Sandkasten treffen und gemeinsam eine bunte Sandburg bauen.

Bin ich froh, dass es eine Frau Schwesig gibt. Wer soll denn sonst wohl wissen, wie man die Buchstaben BMFSFJ ausspricht. Gut nur, dass Deutschland solch eine mütterliche Politiker*in hat, die uns Doofen sagt, was Demokratie ist und warum wir in Deutschland Demokratie brauchen.

Da fehlt uns nur noch die Bundes-Agentur für Arbeit. Deutschland benötig Arbeitskräfte. Nicht irgendwelche, sondern Fachkräfte. Richtig oder auch nicht. Das ist jetzt egal. Deutschland sucht Arbeitskräfte. Und nun die Preisfrage: WO? Natürlich im ausgewiesenen Facharbeitskräftemarkt des KOSOVO. Ist doch wohl logisch. Wo gibt es die besten Fachkräfte außer in Nahost und Afrika? Nur im Kosovo. Das weiß doch wohl jeder. Keine arbeitslosen deutschen Jugendlichen, keine aus Westeuropa können den Kosovaren das Wasser reichen.

Wie liebe ich doch den deutschen Humor. Ich glaube, dass wir die lustigsten Menschen in die Politik entsorgt haben. Hier findet ein Wettstreit statt: Wie mache ich ein Land am wirkungsvollsten und am schnellsten kaputt.

Apropos Humor. Wir bezahlen eine Margarine-Doktorin für ihre lustigen Sprüche, die sie den deutschen Bauern an die Hand gibt. Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass sich die Bauern beleidigt gefühlt haben sollen. Ist doch toll, eine reimende Ministerin zu haben. Oder nicht:

"Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein"
"Gibt's nur Mais auf weiter Flur, fehlt vom Hamster jede Spur"
"Haut Ackergift die Pflanzen um, bleiben auch die Vögel stumm."

Also, wer steht denn nicht auf Kinderreimen? Ist doch niedlich, wenn man anderen ihren Beruf erklären will, von dem man selbst keine Ahnung hat.

Keine Ahnung passt zusammen mit der Bundesumweltministerin. Frau Hendricks hat Sozialwissenschaften studiert und hat die Lehramtsprüfung für Gymnasien absolviert, ist dann zum Aktentaschentragen übergegangen und hat sich in der Politik festgesetzt. Damit sie klug aussieht, hat sie eine Doktorarbeit geschrieben, die sich mit der Entwicklung der Margarineindustrie am unteren Niederrhein befasst. Ist ungeheuer wichtig! Ohne diese Doktorarbeit würde Deutschland sicherlich den Bach runtergehen. Ihr neuester Coup: Kein Fisch, kein Fleisch nur noch Veggi im Bundesumweltministerium. So eine wichtige Frau sollte den Menschen schon vorschreiben dürfen, was sie essen sollen und was nicht. Ihre kleine Reimerei half ihr bestimmt, ihre Einstellung zum Kindchenvolk zu festigen. Wer sein Kind liebt, züchtigt es. Nun so brutal sind wir heute nicht mehr, aber wir schreiben dem Kind "Volk" vor, was es zu essen hat, was es trinken soll, wie es sich fortbewegen soll.

Apropos "trinken". Im schönen Homeland NRW zeigt uns die Ministerpräsident*in, was es heißt, Vorbild zu sein. Die Besucher und Gäste erhalten keinen Kaffee oder keinen Tee mehr, nein, sie erhalten bekömmliches Wasser. Aus der Leitung? DAS heißt sparen. DAS heißt Menschen zur gesunden Lebensweise zu erziehen. Und wenn du nicht willig bist, da brauch ich Gewalt. Dieser Spruch war noch nie so zutreffend wie heute. Dass sie selbst, die Ministerpräsidentin, und ihre Regierungsclique Reisekosten en masse generiert ... nun wer fragt schon danach. Selbst Heinrich Heine sagte schon, dass sie Wasser predigen und heimlich Wein trinken. Gut, ich gebe ja zu, er meinte nicht unsere Politiker, er sprach von anderen Oberlehrertypen. Ähnlichkeiten sind rein zufällig.

Wir befinden uns irgendwie im Wahlkampf. Irgendwie deshalb, weil ich keinen erblicken kann. Die einen werden diffamiert und die anderen hochgelobt. Das ist kein Wahlkampf, dass ist Ideologie. Kennt man noch als gelernter DDR-Bürger. Frankreich brennt zur Zeit, aber in diesem Theater - was sich Deutschland nennt - gibt es jeden Tag nur eine neue "Horror"meldung über Trump, die beim näheren betrachten mehrheitlich Halbwahrheiten sind, eben Fakes.

Kein Kirchenfürst, kein Politiker, keine Feministin, kein roter Gutmensch, kein linker Gutmensch, eigentlich gar kein Gutmensch interessiert, was man Christen aus Nahost antut. Sind ja auch keine Muslime.

Im "Flüchtlingsministerium" darf dann schon mal eine Kopftuchtussi - eine kopftuchtragende Muslimin als Angestellte dort, den Asylantrag einer irakischen, christlichen Familie ablehnen. Dass jährlich so rund 150.000 Christen in muslimischen Ländern getötet werden, weil sie Christen sind, scheint dem BAMF entgangen zu sein. Eine muslimische Mitarbeiterin darf entgegen Asylgesetzen entscheiden, dass eine christliche Familie kein Asyl in Deutschland erhalten soll und das BAMF findet das in Ordnung. Tja, irgendwo verstehe ich ja das BAMF als Vollzieher des Willen unserer Zarin Angela die Große. Sind halt bloß Christen. Die stehen der Islamisierung Deutschlands nur im Weg. Deutschland will Mittelaltermenschen, ungebildet, kaum bildungsfähig, unwillig ihre Unterkunft zu reinigen, zu feig, um ihr Land zu befreien und zu faul es wieder aufzubauen. DAS ist die Zukunft. Dumm nur, dass alle Steigbügelhalter dann später konvertieren müssen oder getötet werden. Die Genderleute? Das ist doch so etwas von unislamisch.

Nun, wir dürfen nicht alle in einen Topf werfen, dass wäre ja rassistisch. Das grüne KGE will doch wirklich abschieben. Nun, nicht einfach so. Der deutsche Steuerzahler soll die Abschiebung versüßen. Es sollen Mikrokredite ausgegeben werden, um die Menschen dazu zu bewegen, in ihre Heimat zurückzukehren, um irgendeiner selbständige Tätigkeit nachgehen zu können. Reden wir nicht darüber, dass selbst Entwicklungsorganisationen z.B. afrikanischen Männern kein Geld in die Hand geben. Mikrokredite erhalten dort Frauen, weil die tüchtiger dort sind - zumindest dort. Ich frage mich aber, ob das grüne KGE den Sinn eines Kredites erfasst hat. Hat sie nicht Geschenk gemeint? Oder wie sollten die Raten dann zurückgezahlt werden?

Das grüne KGE selbst hat eigentlich noch nie wirklich im Leben gearbeitet. Sie hat ein Theologiestudium abgebrochen und dann irgendwie auf Steuerzahlerkosten gejobbt. Da kann man natürlich nicht verlangen, dass sie irgendetwas von Krediten versteht.

Das sind solche Frauen, die heutzutage das Sagen haben. Als Frau schäme ich mich fremd für meine Geschlechtsgenossinnen, die meinen, Frau zu sein reicht, um Macht auszuüben und das Sagen an sich zu reißen ohne Sinn und Verstand.

Apropos Frauen: Als ich jung war, habe ich mich darüber gefreut, wenn ein Mann meinte, dass ich ihm gefiele. Warum auch nicht. Schließlich habe ich das ja auch Männern gesagt. Ich habe mich nicht erniedrigt gefühlt, wenn ein Mann mir Komplimente gemacht hat. Warum auch? Ist doch nett gemeint. Dabei will ich "nett" im ursprünglichen Sinne verstanden haben.

Heutzutage ist das sexistisch. In unserem allseits beliebten Homeland NRW hat ein Mann - man stelle sich vor, ein weißer Mann - eine Politikerin als "gut aussehende schwarzhaarige Dame der Opposition bezeichnet. Mein Gott. Wie kann man nur so geringschätzig über Frauen reden. Frauen und gut aussehen und das sogar noch sagend - das geht so absolut nicht. Das ist Frauendiskriminierung! Der Politiker hat sich sogar entschuldigt dafür. Wenn ich ER gewesen wäre, hätte ich gesagt: Entschuldigung, ich nehme alles wieder zurück, sie sehen NICHT gut aus. Mit solchen Mist beschäftigen sich nun sogenannte emanzipierte Frauen. Naja, wer sich an so etwas hochzieht, ist gar nicht emanzipiert, sondern ein armes Würstchen - Pardon: Würstchen*in mit Null Ego.

Zum Schluss noch ein großer Lacher unserer satirischen Politiker. Ich spreche von Norbert Röttgen. Norbert Röttgen hat juristische Staatsexamen gemacht, darf Rechtsanwalt sein, seine Doktorarbeit befasste sich mit "Die Argumentation des Europäischen Gerichtshofes – Typik, Methodik, Kritik“ - auch ein wahnsinnig relevantes Thema. Aber das macht nichts, weil er gleich in jungen Jahren an einer Parteikarriere gearbeitet hat. Nun hat der Herr Doktor Röttgen uns die Wahrheit offeriert:

"Für mich ist es politisch eindeutig, dass wir Europäer, wir Deutsche, für die Bedrohung der Sicherheit unserer Bürger Entscheidendes tun müssen. 

Das ist ein alter Hut Herr Röttgen. Die ganze deutsche Regierung und das ZK der Blockparteien macht seit spätestens 2015, als wir das deutsche Staatsgebiet für obsolet erklärt haben, genau das. Es ist ein sogenannter Freud'scher Versprecher.

Übrigens machen das die deutschen Politiker der Blockparteien mit dem Segen der Kirche. Kardinal Marx, lobte die Öffnung der Grenzen durch Angela Merkel mit den Worten: „Sie hat sich sogar über das Gesetz hinweggesetzt. Das gehört auch zur politischen Führung!“

Nun wissen wir es ganz genau. Die deutsche Regierung muss sich an keine Gesetze halten, dass ist staatsmännisch - pfui auch wieder, staatsfrauisch oder staatsmännisch*frauisch oder wie? - aber wir dürfen nicht falsch parken oder werden in den Knast gesteckt, wenn wir keine GEZ-Gebühren zahlen. 

Deutschland hat es weit gebracht. Alle Achtung. Deutschland - der Treppenwitz der Geschichte.

Montag, 13. Februar 2017

Dresden - Hiroshima

Es ist der 13. Februar. Am 13. Februar 1945 verging in einen Feuersturm Dresden. Männer, Frauen, Kinder wurden getötet. Die Anzahl der Toden wird heute noch unterschiedlich angegeben. Es kommt darauf an, wer sie verkündigt und warum.

Dresden. Diese Stadt hat sich besonders gut für einen Feuersturm geeignet, wie die Befehlshaber der Anglo-amerikanischen Bomberflotte herausfanden. Dort konnte man maximalen Schaden an der Zivilbevölkerung anrichten.

Hiroshima. 6. August 1945. Nagasaki. 9. August 1945. Auch diese beiden Städte eigneten sich besonders gut für den Atombombenabwurf, um maximalen Schaden an der Zivilbevölkerung anzurichten.

Deutschland und Japan. Beides Weltkriegsauslöser mit millionenfacher Schuld an vielen Völkern. Beides geschah in einer anderen Generation. 

Nur, Kriegsverbrechen bleiben Kriegsverbrechen. Rache bleibt Rache.

Es gibt Gesetze, die definieren, wie man mit der Zivilbevölkerung in Kriegen umgehen sollte. Auch wenn ein Aggressor, wie damals Deutschland oder Japan, Kriegsverbrechen verübte, sollte eine Koalition, die wie damals den Krieg beenden wollte, nicht in das gleiche Schema der Kriegsverbrechen verfallen. Damit stellte sie sich auf die gleiche Stufe mit den Faschisten.

Beide Kriegsverbrechen haben den Kriegsverlauf nicht beeinflusst.

Japan und Deutschland. 

Japan hat in Hiroshima einen Friedenspark eingerichtet. Japan gedenkt seiner Opfer der Atombombenabwürfe:

so klein war der Atomsprengkopf und so verbogen war das Stahlteil nach der Explosion

den unbekannten Opfern gewidmet

im Hintergrund das Museum im Gedenken an die Opfer

eines der vielen Ausstellungsstücke des Grauens

Japan schaut nach vorn, OHNE Schuldzuweisung an die heute Lebenden. Schulklassen pilgern zu den Gedenkstätten im Friedenspark. Gedenken der Opfer dort. Es gibt Vitrinen mit Origami-Kraniche. Jeder Schulklasse bringt solche Origamiketten mit. Im Museum wird den Opfern ein Gesicht gegeben. Jedes Jahr wird in Hiroshima am Tag und zur Uhrzeit des Atombombenabwurfs die Friedensglocke geläutet. Die ewige Flamme soll solange brennen, wie es Atombomben auf der Welt gibt. DAS ist Gedenken.



Wie anders in Dresden. 

Der OBM von Dresden spricht Dresden schuldig. Die Stadt hätte Schuld auf sich geladen. Es leben aber kaum noch welche aus dieser Generation. Eine Stadt ist IMMER unschuldig. Und die Menschen damals? Am 13. Februar 1945? Waren die Frauen und Kinder schuldig? Waren Flüchtlinge, die in Dresden von überall her Schutz suchten alle Kriegsverbrecher? Alle die den deutschen Opfern dort gedenken, werden als Nazis disqualifiziert. Die Nazis haben der Kollektivschuld gefrönt. Müssen wir dieses faschistische Gedankengut weiterführen?

Schuldzuweisungen - ich schrieb es schon einmal - sind kontraproduktiv und zeigen immer rückwärts, aber nie in die Zukunft.

Was macht stattdessen Dresden? Die Antifa schändet den kleinen Opferstein für die vielen Toten. 

BILD zeigt ein Bild, wo die Antifa auf die Verhüllung des Opfersteins schreibt: Nationalismus und Geschichtsverklärung verhüten. Dresden du Täter*in. 

Das ist Verhöhnung pur. Verhöhung der Opfer, der Frauen, Kinder, Männer, Flüchtlinge, die verbrannten, erstickten, von einstürzenden Häusern erschlagen wurden. Diese Opfer wurden damit noch einmal getötet - von Deutschen, die sich antifaschistisch nennen.

Noch schlimmer geht es auch. Beim Fußballspiel Dynamo Dresden - St. Pauli wurde die Diffamierung unserer Großeltern noch die Krone aufgesetzt: Schon eure Großeltern haben für Dresden gebrannt.

Herr Maas - bitte handeln! DAS ist Hatespeach! Wie kann ich als Staat tolerieren, dass es Gruppen gibt, die sich dazu noch als antifaschistisch gerieren, die sich offen gegen Deutschland wenden und Andersdenkende offen angreifen und zum Angriff aufrufen. Dagegen gibt es Gesetze. Anwenden! Mein Onkel war während des sog. 3. Reiches im Zuchthaus Brandenburg und im KZ Börgermoor. Er würde im Grab rotieren, wenn er wüsste, wer sich heute antifaschistisch nennt.

Ich frage mich, was das für Kinder sind. Deren Großeltern hätten auch im Flüchtlingstreck in Dresden stecken können. Wären sie dann auch der Meinung, dass ihre Großeltern zurecht verbrannten? Ach ich vergaß, sie wären dann ja nicht auf der Welt. 

Wie weit ist es mit Deutschland gekommen. Dass Deutschlandhasser den öffentlichen Diskurs bestimmen können. 

Was meinen die Antifa-Jüngelchen und -mädelchen, wer ihre Kohle verdient, damit sie überleben können? Meinen diese Missratenen, dass Deutschland besser werden wird, wenn die Ordnung zerstört ist? Sie dürfen sich gern in Nahost und Afrika anschauen, was dann auch hier in Deutschland passieren würde, wenn Deutschland an die Wand gefahren ist.

Zwei Länder. Zwei, deren Führungsclique Kriege begonnen haben. Eine Erinnerungskultur, die unterschiedlicher nicht sein könnte. 

Japans Erinnerungskultur ist vorwärtsgewandt und wendet sich als Friedensbotschaft an die ganze Welt.

Deutschlands Erinnerungskultur ist gestrig und hilft niemanden. Sie zerstört das gesellschaftliche Gefüge in diesem Land.


Dienstag, 7. Februar 2017

Die Dresdner sind eben Dunkeldeutsche

Ein gewisser Herr Hilbert, seines Zeichens OBM von Dresden, FDP, verteidigt ein sogenanntes Mahnmal der Bombardierung Dresdens. 

Der "Künstler", wie sollte es in der heutigen Zeit anders ein, ist ein Halbsyrer, der in Deutschland geboren worden ist. Ohne Migrationshintergrund geht heute nichts mehr, was man auch z.Z. an vielen Werbespots sieht. Es muss aber der richtige Migrationshintergrund sein: Araber oder Afrikaner.

Sein "Kunstwerk": Neben der Dresdner Frauenkirche wurden 3 Busse Hochkant gestellt. Vorbild sollen Busse in Aleppo gewesen sein,  hinter denen irgendwelche Syrer, die von irgendwelchen anderen Syrern, welche weiß man nicht, angegriffen worden sind, Schutz gesucht haben sollen.  (Besichtigung: man google)

Drei Busse - hochkant - neben der Dresdner Frauenkirche!

Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wie man ohne Kräne einen Bus - hier sogar 3 - als Zivilist und Schutzsuchender aufrecht hinstellen will. Mal ganz davon abgesehen, überhaupt 3 Busse in der Kürze der Zeit zu bekommen. Man stelle sich vor, rundherum wird geschossen. Ich schätze mal 1001 Nacht oder eine der vielen Kriegsparteien war das, die diese Barrikaden errichtet haben, um besser andere abzuknallen. Aber das sei dahin gestellt, darum geht es gar nicht. *

Viele Dresdner sind empört und protestieren zu recht gegen die Verschandelung des Platzes. 

Aber, das ist noch nicht genug. Der OBM wies außerdem die Proteste der Bürger zurück mit u.a. der Begründung - ich habe es selbst kaum glauben können, als ich das in den Fernsehnachrichten sah - , dass die Dresdner daran denken sollten, dass sie selbst Schuld auf sich geladen hätten!

Schuld?

Die 2. Weltkriegsgeneration ist tot! Es werden noch ein paar leben, aber die meisten haben längst das Zeitliche gesegnet oder ein paar leben mit Alzheimer oder als Demente ihre letzten Tage in irgendeinem Pflegeheim. 

KEIN heutiger Dresdner hat am Faschismus von 1933 bis 1945 schuld. Keiner!!! Alle sind i.d.R. nach 1945 geboren, die heute dort leben. 

Ich finde das so etwas von frech, uns als Deutsche immer noch Schuld an die damaligen Verbrechen Deutschlands einreden zu wollen. WIR sind nicht schuld. WIR haben gar nichts gemacht.

Wir waren noch nicht auf der Welt, als Deutschland KZ's einrichtete, als viele europäische Staaten Gestapo-Listen abarbeiteten und Menschen der Gestapo auslieferten. Dabei war Deutschland nicht mal der Erfinder der KZ's.

Wir waren noch nicht auf der Welt, als sich viele Staaten in Ost-, Mittel- und Westeuropa gar nicht schnell genug ihrer Juden entledigen konnten und sie den Deutschen auslieferten, obwohl sie wussten, dass die Deutschen sie töteten. 

Wir waren noch nicht auf der Welt, als die Schweiz wollte, dass das "J" in die Ausweise der Juden kommen sollte. 

Wir waren noch nicht auf der Welt, als von dort Juden zurück nach Deutschland in den Tod geschickt worden sind.

Alle wussten, was mit diesen Menschen geschehen würde. Alle. Aber sie haben willig an der Ermordung von Millionen Menschen teilgenommen. Gibt denen heute noch jemand die Schuld?

Und es waren nicht alle Dresdner damals Nazis oder billigten gar den Kurs von Hitler. Zu Dutzenden wurden Deutsche in die Konzentrationslager gesteckt und zu Tode gefoltert, Gewerkschafter, Katholiken, Kommunisten, Sozialdemokraten oder einfach nur Leute, die den Mund nicht halten konnten. 

Solch dummes Rumgequatsche eines Dresdner OBM ist einfach nur peinlich, aber es gehört heutzutage zum Mainstream. Leider.

Sind wir nun an allem Leid der Welt schuld? Haben wir nur eine Geschichte zwischen 1933 und 1945? Keine davor? Keine danach?

Ich bin sehr dafür, dass man nichts vergessen sollte.

Vergessen ist, wie ohne Vergangenheit zu leben. Wer ohne Vergangenheit lebt, hat auch keine Zukunft. Er kann nicht aus seiner Vergangenheit lernen und so Fehler für die Zukunft vermeiden. Schuldzuweisungen helfen heute niemanden mehr. Sie gehen ins Leere. Schuldzuweisungen helfen nicht, aus der Geschichte zu lernen. Schuldzuweisungen wiederholt Geschichte immer wieder und immer wieder, weil Schuldzuweiser nicht nach vorn schauen, sondern nur zurück. 

1933 begann schon in den 1920er Jahren. 1933 war nur der Endpunkt eines Zeitabschnittes des Chaos' in Deutschland. Es waren nicht die goldenen Jahr. Sie waren Golden für das damalige Establishment, aber nicht für die normalen Menschen. Denen ging es schlecht in dieser Zeit. Es war eine Zeit, außer Rand und Band. Man kann diesen damaligen Menschen heute nicht vorwerfen, dass sie Recht, Ordnung und Arbeit im Land haben wollten. Was dann kam, war nicht das, was die Menschen wollten. Sie wurden in der Mehrzahl kaltgestellt, hatten Angst vor der Gestapo. Der Repressionsapparat war zu stark, weil viele mittaten. Heute wären sie die Gutmenschen, früher waren es Blockwarte und Denunzianten. Sie trauten sich nicht, öffentlich etwas gegen Hitler zu sagen. Was wir heute in Fernsehbildern sehen von damals, sind Propagandafilmchen. Es gab viele kleine Heldentaten von Menschen, die ihre Menschlichkeit nicht vergessen hatten. Wer nicht in der damaligen Zeit gelebt hat, dem steht kein Urteil über ihre Großväter, Großmütter zu. Alles hatte seinen Anfang.

Ich weiß, wie das ist. In der DDR hat man auch lieber den Mund zu bestimmten Themen gehalten. Man wusste das es die Stasi gibt, man wusste, dass sie ihre Spitzel überall hatten und man ging bis zu einem gewissen Grad an Meinungsäußerungen. Man gewöhnte sich ein Zwischen-den-Zeilen-sprechen-und-hören an. 

Wie sieht es heute aus? Es gibt wieder eine Einheitsmeinung, gelenkte Medien, Kritik zu bestimmten Themen ist nicht erlaubt und wer sie äußert ist ein Nazi, Pack, Dumpfbacke und ähnliche Diffamierungen. In Deutschland gibt es wieder keine umfassende Diskussion über drängende Probleme, nur vorgegebene Sätze, die man wiederholen soll. In Deutschland werden Menschen ins Abseits gedrängt oder ökonomisch kalt gestellt, die diesem Mainstream NICHT folgen. Menschen werden entlassen, obwohl ihre nicht genehme Meinung und Warnungen eintrafen. Man entschuldigte sich nicht bei ihnen, sie sind immer noch Paria.

Das hatten wir DDR-Bürger alles schon einmal. Wen wundert's, dass die Dresdner das nicht mehr wollen und dass vor allem wir Ostdeutsche gebrannte Kinder sind.

Christliche Syrer werden in Migrantenunterkünften drangsaliert - und wir schweigen und nehmen sie NICHT in Schutz. Gerade das wäre unsere Pflicht. Und nicht das Hätscheln der Kriminellen.

Uns wird angetragen, einen Islamführerschein zu machen, damit wir besser auf die uns "geschenkten" Menschen zugehen können, verstehen, was denen nicht gefällt.  Ich will das nicht. Ich will niemanden von denen kennenlernen. Ich will mich nicht gemein machen, mit Menschen, denen eine Frau nur 50% wert ist. Punkt!

Andersherum gefragt: Muss ein "geschenkter" Mensch einen Deutschlandführerschein machen, damit er weiß, dass man in Deutschland Frauen nicht angrapschen darf, dass man ALLEN die Hand zur Begrüßung gibt, auch Frauen, dass Frauen gleichberechtigt sind und nicht drangsaliert werden dürfen, dass man Lehrerinnen, Ärztinnen, Polizistinnen, Busfahrer, Paketzusteller und Rettungskräfte zu respektieren hat, dass man in Deutschland seinen Müll nicht einfach ins nächste Gebüsch schmeißt und dass man nicht klaut, dass man sich nützlich machen und nicht einfach nur Knete einstecken sollte?

Alles hat seinen Anfang. 

Es gibt wieder eine Schnüffelpolizei. Heutzutage lagert man diese Schnüffelei auf Vereine aus, die von einer ehemaligen Stasi-Mitarbeiterin geleitet wird. Gelernt ist eben gelernt und heute will man eben auf solche Erfahrungen nicht mehr verzichten.

Alles hat seinen Anfang.

Es wurde Hatespeech erfunden, außerhalb der Gesetze über Beleidigungen, die geahntet werden sollen. Ein Wahrheitsministerium ist im Gespräch, das sogenannte Fake-News bekämpfen will. Fake ist nur das, was andere sagen, aber nicht die Mainstream-Medien, obwohl mehrmals schon des Fakes überführt. Fake-News, außerhalb der Gesetze über Verleumdung. Deutschland ist dabei, Übergesetze zu bilden, die über dem Gesetzbuch stehen und deren Aufpasser sind Organisationen und Vereine und deren Richtlinien wird von denen bestimmt. Was ist heute erlaubt, welche Worte darf ich noch benutzen? Welche Worte sind durch andere ersetzt worden? 

Alles hat seinen Anfang.

Wir begeben uns auf gerader Linie in den Orwellschen 1984-Staat. 

Alles hat seinen Anfang.

Welches Ende wird dieses Mal Deutschland nehmen? 

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Dass der Dresdner OBM nun unter Polizeischutz steht, weil er Drohungen erhalten hat, geht nicht an. Das ist kriminell und muss auch geahndet werden. Protest gegenüber diesen unsäglichen Anpassungsstaat ist anders auszudrücken, nicht so!

Vergessen wir dabei aber nicht, dass andere Menschen, moderate Muslime und Konvertiten zum Christentum, die den Islam kritisieren, auch unter Polizeischutz gestellt werden müssen, damit sie von ihren Glaubensbrüdern nicht getötet werden. Das wird ganz schnell vergessen bzw. darüber spricht man nicht, weil es nicht ins heutige Bild passt. Traurig. Denn gerade diese Menschen sind ein Gewinn für unsere Gesellschaft.

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* Wie ich es mir dachte: Bussebild